1986. 6 tlg. dt. Science-Fiction-Serie nach dem Buch von John Christopher.
Der 15 jährige Robin Randall (Martin Tempest) lebt im Jahr 2084 in einem totalitären Staat, in dem die Armen in der Stadt Konurba durch eine Mauer streng von den Reichen auf dem idyllischen Land getrennt sind. Er ist ein Einzelgänger, sein Vater ein Gegner des Regimes, seine Mutter tot.
Als der Vater bei einem Arbeitsunfall stirbt, kommt Robin ins Internat. Dort erfährt er, dass auch ein Arbeitskollege seines Vaters, Kennealy (Udo Thomer), unter ähnlich mysteriösen Umständen gestorben ist. Er freundet sich mit Jimmy Perkins (Thomas Georgi) an. Beide versuchen zu fliehen, doch Jimmy verlässt der Mut.
Robin kämpft alleine gegen die Wächter. Er schafft es, über die Grenze aufs Land zu kommen. Mike Gifford (Paul Hawkins) und seine Mutter (Renate Schroeter) finden und verstecken ihn, Robin gewöhnt sich an das ihm fremde Leben des Landadels. Die Jugendlichen beginnen von dort einen Aufstand - doch der wird niedergeschlagen. Es stellt sich heraus, dass Teile der Bevölkerung durch Gehirnoperationen gefügig gemacht wurden. Die "Wächter" sind Spitzel.
Von dem britischen Schriftsteller John Christopher hat das deutsche Fernsehen außerdem Die dreibeinigen Herrscher als Serie verfilmt. Die 45 minütigen Folgen liefen im regionalen Vorabendprogramm.