Spielfilme
52 Episoden (2 Staffeln)
Deutsche Erstausstrahlung: 02.01.1985 (Das Erste)
Lucky Luke ist ein armer, einsamer Cowboy. Weit weg von zu Hause. Er will eigentlich mit seinem treuen Pferd Jolly Jumper in Ruhe leben. Doch fast jeden Tag bekommt er eine Bodschaft vom Telegraphen in dem immer steht: "DALTONBRÜDER AUSGEBROCHEN - STOP- BITTE WIEDER EINBUCHTEN -STOP-". So hat Lucky sehr viel zu tun. Doch ein Glück kann er schneller ziehen als sein Schatten. Und durch seine hohe Intelligenz (was man beim grössten Daltonbruder nicht behaupten kann) macht er die Daltons schnell dingfest.
(Schmid948)
Er zieht schneller zieht als sein eigener Schatten und kämpft zusammen mit seinem treuen Pferd Jolly Jumper und Rantanplan, dem dümmsten Hund des Wilden Westens gegen die Gebrüder Dalton: Lucky Luke. Die Zeichentrickserie beruht auf den Comics von Morris (Zeichnungen) und René Goscinny (Text). Morris war zusammen mit Gilberte Goscinny an der internationalen Koproduktion beteiligt. 26 Geschichten aus den bisher erschienenen Comicbüchern wurden für die Serie ausgewählt. Die Animation übernahmen die berühmten "Hanna-Barbera"-Studios in Los Angeles. Die deutsche Fassung der Serie entstand unter der Regie von Siegfried Rabe.
René Goscinny, der am 14.8.1926 in Paris geboren wurde, hat seine lange und erfolgreiche Karriere im Dienste der Comicstrips als Zeichner begonnen. In Amerika war er u.a. für verschiedene Zeitschriften tätig, illustrierte Kinderbücher und arbeitete für die Werbung. Schließlich kehrte er nach Frankreich zurück, wo er sich mit Morris und Uderzo (sein Partner bei "Asterix" und "Umpah Pah") zusammentat und sein Interesse allmählich vom Zeichnen auf das Texten verlegte. René Goscinny starb am 5. November 1977. Sein Partner Morris, der 1923 in Belgien auf die Welt kam, begann bereits in der Schule mit Zeichnungen und Karikaturen. 1946 schlägt die Geburtsstunde von "Lucky Luke" in der Zeitschrift "Spirou" und wird ein Riesenerfolg.
1948 entschließt sich Morris zu einer Reise in die Heimat seines Helden – nach Amerika. Hier bleibt er sechs Jahre lang und arbeitet u.a. für die satirische Zeitschrift "Mad". In New York lernt er den Franzosen René Goscinny kennen. 1955 kehrt Morris nach Europa zurück und arbeitet von nun an mit Goscinny zusammen an den Abenteuern von "Lucky Luke", die auch nach Goscinnys Tod weiter erscheinen. Über den Charakter seines berühmten Comicstrip-Helden äußerte sich sein geistiger Vater Morris folgendermaßen: "Lucky Luke ist anspruchslos, ehrlich, hat Sinn für Humor. Auf seinem Weg durch den Westen wird er von seinem Pferd Jolly Jumper begleitet, einem treuen, intelligenten und sarkastischen Tier, dem der Gerechtigkeitsfimmel seines Herrn auf die Nerven geht. (...) Die Bösewichte, die ihm am meisten zu schaffen machen, sind seine Todfeinde, die Dalton-Brüder. Sie sind blöd und gefährlich: eine ausgesprochen explosive Mischung. Immer wieder brechen sie aus dem Gefängnis aus, immer wieder fängt Lucky Luke sie ein und bringt sie zurück. Was bleibt ihm auch anderes übrig!"
(SuperRTL
)