88 tlg. US-Science-Fiction-Serie von Tracy Torme und Robert K. Weiss ("Sliders"; 1995-2000).
Der Physikstudent Quinn Mallory (Jerry O'Connell; ab der fünften Staffel: Robert Floyd) entdeckt eine Möglichkeit, dank einer Art Fernbedienung Reisen in Paralleluniversen zu unternehmen. Auf diesen begleiten ihn sein Professor Maximilian Arturo (John Rhys-Davies) und seine Freundin Wade Wells (Sabrina Lloyd), außerdem der Musiker Rembrandt "Crying Man" Brown (Cleavant Derricks), der versehentlich mit hineingezogen wurde. Den Rückweg in ihre eigene Welt finden sie nicht mehr, und so landen die Freunde zwar immer in San Francisco, aber in Parallelwelten, denen unterschiedliche historische Entwicklungen vorausgegangen sind.
In der dritten Staffel wird Prof. Arturo auf einer der Reisen getötet. Seinen Platz nimmt Maggie Beckett (Kari Wuhrer) ein, die mit dem Mörder verheiratet war. Sie jagen und finden ihn. Wade schafft es, nach Hause zurückzukehren. Die Reisen führen die Gruppe jetzt auch in andere Städte auf der ganzen Erde, die mittlerweile in verschiedenen Parallelwelten von den bösen Kromaggs beherrscht wird. In einer davon stößt Quinns Bruder Colin (Charlie O'Connell) dazu und nimmt mit den anderen den Kampf gegen die Kromaggs und die Suche nach seinen und Quinns wahren Eltern auf.
Zu Beginn der fünften Staffel im Januar 2004 ist irgendetwas bei einer Reise schief gegangen, und die beiden Brüder sind weg. Colin ist einfach verschwunden, Quinn (ab jetzt gespielt von Robert Floyd) taucht wieder auf, steckt aber im Körper eines anderen, bei dessen Reise auch irgendwas nicht funktioniert hat. Außerdem reist die Wissenschaftlerin Dr. Diana Davis (Tembi Locke) ab sofort mit. In der letzten Folge geraten die Sliders in eine Welt, in der sie verehrt werden und ihre Reisen Thema einer Fernsehshow sind. Hier findet Rembrandt, letzter Verbliebener der ursprünglichen Gruppe, eine Möglichkeit, auf seine alte Erde zurückzukehren. Er bewaffnet sich mit einem speziellen Virus, durch das die Kromaggs besiegt werden sollen, und tritt die Reise an. Die anderen bleiben zurück, Rembrandts Schicksal bleibt offen.
Lief sonntags, ab 2004 samstags nachmittags. Jede Folge war eine Stunde lang.