1965. 3 tlg. dt. Krimi von Francis Durbridge nach seinem Roman "The Desperate People", Regie: Paul May.
Inspektor Hyde (Albert Lieven) untersucht den Tod von Philip Martin (Peter Thom), der sich heimlich in einem Hotel aufgehalten und sich dort dem Anschein nach erschossen hat. Sein Bruder Eric Martin (Harald Leipnitz) glaubt nicht an Selbstmord und stellt mit seiner Sekretärin Ruth (Ruth Scheerbarth) auf eigene Faust in dem Hotel Nachforschungen an. Dr. Linderhof (Helmut Peine) hat im Nachbarzimmer gewohnt, ist also Zeuge. Von Hausdiener Arthur (Gerd Wiedenhofen) erhält Eric einen Schlüssel, der in Philips Zimmer gefunden wurde. Plötzlich wollen alle den Schlüssel haben: die Hotelbesitzerin Vanessa Curtis (Dagmar Altrichter) und ihr Bruder, der Antiquitätenhändler Thomas Quayle (Hans Quest), die beide ermordet werden, und der Gangster Cliff Fletcher (Benno Hoffmann). Dann taucht auch noch ein Geldkoffer auf, dessen Inhalt offenbar aus einem Raubüberfall stammt.
Die Folgen waren rund 80 Minuten lang und liefen um 21.00 Uhr - bei den vorhergehenden Tim-Frazer-Krimis, die sechs statt drei Teile hatten, war kritisiert worden, dass die einzelnen Folgen zu kurz seien. Darsteller Hans Quest hatte zuvor bereits bei anderen Durbridge-Krimis Regie geführt. Dieser war eine Neuauflage des britischen Sechsteilers "The Desperate People" (1963).