1993-1994. 12-tlg. dt. Comedyserie von Uwe Wilhelm und Rainer Otto, Regie: Günter Meyer.
Familie Trotzki lebt in einer Mietwohnung in Leipzig. Vater Herbert (Heinz Rennhack) ist Taxifahrer, seine resolute Frau Rosa (Christine Harbort) arbeitslos. Die beiden haben zwei missratene Kinder: Tochter Margot (Diana Urbank) ist der Prototyp von blond und blöd, Sohn Benno (Michael Stutz) ist dick, primitiv und säuft permanent Bier.
Die Serie sollte ursprünglich der Gegenschlag der Ostdeutschen gegen die Ossi-Hasser-Serie Motzki werden. Das ging daneben, da sich kaum ein Ostdeutscher mit der Familie Trotzki identifizieren konnte und die meisten darüber empört waren, wie der Ossi als solcher in der Serie dargestellt wurde. Von der Konstellation her erinnerte Die Trotzkis eher an Ein Herz und eine Seele, was aber natürlich auch kein Vorteil war.
Die halbstündigen Folgen liefen dienstags um 21.05 Uhr.