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Mandy Patinkin distanziert sich von "Criminal Minds"

Ex-Hauptdarsteller nennt Serie seinen 'größten Fehler'
Mandy Patinkin in "Homeland"
Bild: Showtime
Mandy Patinkin distanziert sich von 'Criminal Minds'/Bild: Showtime

Für Millionen von Serienfans weltweit ist "Criminal Minds" längst ein fester Teil ihres Alltags. Für ihren ehemaligen Hauptdarsteller Mandy Patinkin, der zwei Staffeln lang Jason Gideon verkörperte, ist der CBS-Thriller allerdings "der größte Fehler", den er jemals gemacht habe.

In einem Interview mit dem New York Magazine sprach Patinkin vor allem über seine neue Serie "Homeland", in der er den CIA-Boss Saul Berenson verkörpert. Er erwähnte aber auch die zwei CBS-Dramen, die er jeweils nach nur zwei Staffeln wieder verlassen hatte: "Chicago Hope" und "Criminal Minds".

Während sich Mandy Patinkin 1995 in Absprache mit den Produzenten aus dem Krankenhausdrama verabschiedete, war der abrupte Ausstieg aus dem CBS-Thriller 2007 für alle Beteiligten ein Schock. Patinkin erschien damals zu Beginn der dritten Staffel nicht zu den Dreharbeiten, Autoren und Produzenten mussten Hals über Kopf einen Ersatz finden und sämtliche Bücher umschreiben (wunschliste.de berichtete). Auf ein Statement des Schauspielers wartete man jahrelang vergebens.

"Dass ich mich entschied 'Criminal Minds' überhaupt zu machen war mein größter Fehler, den ich in der Öffentlichkeit je begangen habe", so Patinkin nun in dem Interview. "Ich dachte es ginge um etwas Anderes. Ich hatte nie gedacht, dass sie all diese Frauen umbringen und vergewaltigen würden, jede Nacht, jeden Tag, Woche um Woche, Jahr um Jahr. Es war zerstörerisch für meine Seele und meine Persönlichkeit. Danach habe ich nicht gedacht, dass ich jemals wieder im Fernsehen würde arbeiten können".

Insgesamt sieht Patinkin die Faszination des Publikums mit Kriminalität eher kritisch: "Ich verurteile nicht den Geschmack [von Leuten, die Krimiserien schauen]. Aber ich mache mir Sorgen um die Auswirkungen, die das hat. Für Zuschauer auf der ganzen Welt sind diese Storys ihre Gute Nacht-Geschichten. Davon sollte man nicht träumen. Eine Serie wie 'Homeland' ist da das Gegenmittel. Sie stellt die Frage, warum es überhaupt die Notwendigkeit für Gewalt gibt".

Fest steht, dass "Criminal Minds" bereits in seine achte Staffel geht und noch immer eines der erfolgreichsten Dramen auf CBS ist - auch mit Joe Mantegna als Patinkins Nachfolger.

14.09.2012, 13.32 Uhr - Ralf Döbele/wunschliste.de in TV-News international
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  • NofrededeNofrededeschrieb am 16.09.2012, 20.23 Uhr:

    Der Mann hat es doch bis jetzt in keiner Serie länger als 1 bis 2 Staffeln ausgehalten und dann war er weg. Gut, er hat ja Recht, die Serie und die Handlung ist zum Fürchten, aber er hatte doch Drehbücher, da sieht man doch was auf einem zu kommt.
  • KateKateschrieb am 16.09.2012, 16.00 Uhr: via tvforen.de

    Wenn ich mir die zweite Staffel so ansehe, waren sie sicher froh, ihn los zu werden.
  • LouZipherLouZipherschrieb am 16.09.2012, 00.05 Uhr: via tvforen.de

    Wobei mir gerade auffällt (oder ich habs überlesen): es wurde beschrieben, wie man Schauspieler zurückgezwungen hat, weil es der Vertrag hergab - wieso tat man es bei MP nicht ?
  • Nicole (Nicko)Nicole (Nicko)schrieb am 15.09.2012, 21.51 Uhr: via tvforen.de

    Ja.stimmt, aber er nicht X Jahre damit gewartet seinen Unmut kundzutun! :) 1-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.09.12 21:53.
  • QueenLisiQueenLisischrieb am 15.09.2012, 21.45 Uhr: via tvforen.de

    Ich mag keine medialen Schlammschlachten. Patinkin wird seine Gründe gehabt haben, um auszusteigen, und auch wenn ich die Art, wie er es getan hat, nicht gut finde. Er ist ein erwachsener Mann und hat seine Entscheidung getroffen, und damit sollte es eigentlich gut sein. Warum er jetzt nach Jahren (!) wieder so einen öffentlichen Aufriss darum macht, versteh ich nicht. Und ich finde es äußerst unsympatisch. Probleme mit Produzenten oder anderen Schauspielern sollte man intern behandeln und regeln, nicht in der Öffentlichkeit. Was erhofft er sich von solchen Aussagen? Das fand ich auch bei Charlie Sheen so unerträglich.
  • yvettiyvettischrieb am 15.09.2012, 17.43 Uhr:

    nun, Unrecht hat er nicht. Die Serie bzw. Episoden sind nicht ohne. Mich wundert es, wie die anderen das so lange aushalten, auch wenn es nur eine Serie ist, die sich aber an echten Fällen orientirt und damit zeigt, wozu Menschen fähig sind. Zeigt die brutale Realität immer wieder. Ich dinde, er hätte wenigstens mit offenen karten spielen und auf ordentlichem Wege die Serie verlassen sollen. Paget Brewster hat dies auch getan und mal gezeigt, wie kacke die Verträge bei CBS teilweise sind. ich fand sie klasse, kann mit der Neubesetzung nichts anfangen, kann sie nicht in die Serie einordnen wie damals Paget Brewster. ich hoffe, mir gefällt die Serie dann trotzdem noch.
  • juminjuminschrieb am 15.09.2012, 13.42 Uhr: via tvforen.de

    Ich schaue keine dieser ganzen US-Krimiserien und kenne den Schauspieler nicht. Was ich an seinen Aussagen aber absolut korrekt finde ist die Frage danach, warum es denn immer Mord und Totschlag sein muss. Das denke ich jeden Sonntag wieder, wenn alle über den dämlichen Tatort reden. Oder wenn die ARD im Vorabend Mord und Kriminalität "in lustig" für den Feierabend verkauft. Warum wird, gerade von den Öffentlich-Rechtlichen, dieser seltsam bizarre Voyeurismus noch so derart gefördert?! Und warum vergeuden all die Deutschen ihren Feier- oder Sonntagabend mit diesem meist hirnlos ersponnenem und schlecht geschauspielerten Rotz? Es wäre angenehm, wenn Kriminalität nicht so eine ausufernd große Bühne gegeben würde
  • frodo_beutlinfrodo_beutlinschrieb am 15.09.2012, 11.17 Uhr: via tvforen.de

    Nunja einfach nicht am Set zu erscheinen ist zumindest unprofessionell ... Veträge - auch als Schauspieler, und mehr ist er nicht - sollten erfüllt werden .... mich wundert eher, dass er bei so einem Verhalten überhaupt noch (im Filmgechäft) beschäftigt wird
  • LouZipherLouZipherschrieb am 15.09.2012, 10.29 Uhr: via tvforen.de

    Naja, daß die genaue Szenenbeschreibungen in den Drehbüchern stehen, bezweifle ich mal ganz stark. Auch dürfte man als Schauspieler das Ergebnis erst dann wirklich sehen, wenn die Folgen sendefertig produziert sind. Man dreht die Story, als Einzelszenen gesehen, ja nicht in der Abfolge der Schnittfassung. Was die übertriebene Gewaltdarstellung und deren Folgen angeht, wundert mich das schon, werden doch selbst nach 22 Uhr Filme etc. gerne zugunsten des "Zuschauerschutzes" verstümmelt ....
  • DustinDustinschrieb am 15.09.2012, 10.09 Uhr: via tvforen.de

    Prinzipiell ja, jederzeit kann ein Schauspieler zwar nicht rausgeworfen werden, in der Regel gibt es die Option nur nach Ende einer Staffel, trotzdem haben die Sender/Studios da viele Möglichkeiten. In der Praxis werden Schauspieler aber nicht allzu oft gezwungen ihre Verträge zu erfüllen, die meisten sind froh überhaupt einen festen Job zu haben und wenn jemand gehen will, dann lässt man sie in der Regel auch gehen. Ob Mandy Patinkin überhaupt gefragt hat weiß ich nicht, vielleicht hat er und es wurde abgelehnt, vielleicht hat er nicht und man hätte ihn ohne viel Trara gehen lassen, keine Ahnung. Perfekt hat er sich mit Sicherheit nicht vehalten, aber was soll's? Hollywood scheffelt Unmengen an Geld und hat teilweise noch ziemliche Knebelverträge, ich finde es ganz okay, wenn ein Schauspieler mal sagt "Mit mir nicht! Tschüss!"
  • DustinDustinschrieb am 15.09.2012, 09.50 Uhr: via tvforen.de

    Warum machen andere einen Job den sie nicht mögen zwei Jahre und nicht nur 6 Monate? Weil man das Geld braucht, weil man denkt es wird besser, weil es zwei Jahre dauert, bis einem klar wird das es wirklich nicht mehr geht? Was weiß ich, was auch immer bei ihm dazu geführt hat das er ging, es ist nach zwei Jahren passiert. Und wäre er nach 8 Folgen gegangen, könnte man sagen "Warum nicht nach der ersten? Da hätte man die Rolle eventuell noch umbesetzen und die Szenen neu drehen können!"
  • Nicole (Nicko)Nicole (Nicko)schrieb am 15.09.2012, 09.44 Uhr: via tvforen.de

    Okay, muss ich gestehen, da kenne ich mich nicht besonders gut aus. Das klingt ja wirklich absurd. Also habe ich dass jetzt richtig verstanden, der Schauspieler der einen Fünfjahresvertrag hat, kann innerhalb dieser fünf Jahre jederzeit rausgeschmissen werden, aber er kann innerhalb dieser fünf Jahre den Vertrag nicht kündigen, es sei denn die Produktion oder wer auch immer da das Sagen hat, ist damit einverstanden?
  • DustinDustinschrieb am 15.09.2012, 09.26 Uhr: via tvforen.de

    An sich richtig, aber zu einem gewissen Grad kann ich ihn verstehen, die Verträge in Hollywood sind ziemlich scheiße, Schauspieler sind daran gebunden. Hätte die Serie aber Patinkin loswerden wollen, hätten sie ihn jederzeit rauskicken können, so wie man es mit A.J. Cook gemacht hat. Nicht umsonst zittern jedes Jahr unzählige Schauspieler und warten auf den offiziellen Brief, das Sender/Studio die Pick up Option genutzt haben. "Wir können auch nicht von heute auf morgen unsere Arbeit niederlegen, bzw. wir können schon müssen aber mit Konsequenzen rechnen! " Wir können unseren Arbeitsvertrag unter Einhaltung der Fristen aber einseitig kündigen, ein Schauspieler in Hollywood kann das nicht. Wenn er z.B. einen Fünfjahresvertrag hat und man ihn nicht aus seinem Vertrag entlässt, dann hat er nur zwei Optionen, fünf Jahre bleiben oder den Vertrag brechen. Wenn man sich den Umgang mit den Schauspielern bei Criminal Minds ansieht, kann ich mir nicht so sicher sein das Mandy Patinkin da der einzige Arsch ist. Wie schon gesagt, A.J. Cook wurde mal eben rausgeschmissen und erst ca. ein Jahr später nur wegen Beschwerden von Fans mit neuem Vertrag zurückgeholt. Paget Brewster wurde ebenfalls rausgeschmissen, suchte sich einen neuen Job und wurde dann gegen ihren Willen zurückgeholt, da sie technisch gesehen noch unter Vertrag stand, was dazu führte das ihr neuer Job ins Wasser fiel und sie jetzt naserümpfend gegangen ist, als ihr Vertrag auslief und sie sich geweigert hat einen neuen zu unterschreiben.
  • KateKateschrieb am 15.09.2012, 09.24 Uhr: via tvforen.de

    Und dafür hat er zwei volle Staffeln gebraucht? Warum hat er sich nicht schon nach den ersten Folgen verdrückt? Bereits in der ersten Staffel gibt es grausame Folgen: Obwohl die Folge "Natural Born Killers" für Mandy Patinkin sicher nicht zählt. Immerhin sind die Opfer ein altes Ehepaar, ein schmieriger Krimineller und ein Undercover-Cop. Da stirbt nur eine Frau. Das Argument, das er es nicht vorher wusste, zählt angesichts seines Abganges einfach nicht. Er hätte nach acht Folgen einfach gehen können oder nach der ersten Staffel. Für mich ist dieser Unsympath nur sauer, dass die Serie in die 8. Staffel geht und alle Serien, die er mitmacht, enden früh.
  • Nicole (Nicko)Nicole (Nicko)schrieb am 15.09.2012, 08.27 Uhr: via tvforen.de

    Das ist ja alles gut und Recht, aber wie er den Abgang gemacht hat, so was geht ja wohl gar nicht! Während er aus der Serie "Chicago Hope" in Absprache mit den Produzenten sich verabschiedete, erschien er bei der Serie "Criminal Minds" damals zu Beginn der dritten Staffel einfach nicht zu den Dreharbeiten, und so was geht ja wohl gar nicht! Wir können auch nicht von heute auf morgen unsere Arbeit niederlegen, bzw. wir können schon müssen aber mit Konsequenzen rechnen! Mich würde es von daher mal interessieren ob es nicht ziemlich teuer für ihn war, als er damals seinen Vertrag fristlos gekündigt hat! Vor allem, warum kommt er erst jetzt mit diesen alten Karamellen daher. Für mich klingt dass, als ob er seine damalige Entscheidung bereut, da er ja gesehen hat, wie erfolgreich die Serie geworden ist! Hätte er doch lieber seinen Mund gehalten!
  • DustinDustinschrieb am 15.09.2012, 07.18 Uhr: via tvforen.de

    Auch wenn ich nicht gerade ein großer Patinkin Fan bin, das ging ja nun wirklich nicht, welche Drehbücher hätte er lesen sollen? Als er unterschrieben hat, gab es höchstens das Drehbuch für den Pilotfilm, wenn er früh unterschrieben hat nicht einmal das. Durchaus möglich das er nur ein Treatment bekommen hat. Über den Stil der Serie sagt allerdings beides nicht viel aus, der entwickelt sich oft erst, wieviel oder wie wenig gezeigt wird z.B. oder wie grausam die Verbrechen sind. Mord ist ja nicht gleich Mord und Criminal Minds zeigt schon wesentlich härtere Fälle als andere Serien, das muss Patinkin nicht von Anfang an gewusst haben.
  • Werner111Werner111schrieb am 15.09.2012, 00.59 Uhr: via tvforen.de

    CM ist nix Anderes als ein Spiegel unserer Gesellschaft. Abartige Gewaltverbrecher gibt es über den gesamten Globus verstreut und ich glaube, dass bei CM nicht allzuviele Greuel Thema waren, die nicht schon zumindest einmal irgendwo auf dieser Welt real passiert sind. Die grausamsten Verbrechen entspringen nicht den Gehirnen irgendwelcher Autoren, sondern den kranken Köpfen von abartigen Tätern mitten unter uns. Ich wüßte daher nicht, warum das tabuisieren sollte. Im Übrigen ist CM für mich nach wie vor eine der spannensten Krimiserien überhaupt. .
  • SpenserSpenserschrieb am 14.09.2012, 23.42 Uhr: via tvforen.de

    Für mich immer noch einer der besten serien überhaupt. Patinkin hat doch selber Schuld - hätte er die Drehbücher gelesen, die es zu Anfang schon gab, hätte er das gleich gewusst, was für ein Stil die Serie hat. Egal - Mantegna ist in der Serie eh sehr viel besser als Patinkin. Zudem mochte ich Patinkin noch nie, in Hollywood gilt er nicht umsonst als schwieriger Mensch. Vermutlich zieht er über die Serie jetzt nur her, weil sie nach 8 Jahren immer n och sehr gut läuft...
  • #748344#748344schrieb am 14.09.2012, 23.00 Uhr:

    Zitat: "warum es überhaupt die Notwendigkeit für Gewalt gibt"
    Wie bitte?
  • BlondinoBlondinoschrieb am 14.09.2012, 21.55 Uhr: via tvforen.de

    Das stimmt natürlich. Allerdings scheint es mir im Fernsehen in den letzten Jahren eine Entwicklung zu immer grausamerer Gewalt zu geben; und die wird dann auch noch viel drastischer gezeigt als früher. Wo früher die Kamera im entscheidenden Moment wegschwenkte, wird heute ausguebig draufgehalten. Ich klinge hoffentlich nicht so wie einer dieser Leute, die in meiner Kindheit "Schweinchen Dick" und Co. als zu gewalttätig verbieten lassen wollten. Vielleicht bin ich einfach nicht hart genug für die heutige Fernsehwelt ;-)
  • ContradictioContradictioschrieb am 14.09.2012, 21.46 Uhr:

    Ich bin ein ausgesprochener Krimi- bzw. Thrillerfan, aber auch ich kann CM nicht viel abgewinnen. Vor allem die wirklich exzessiven Mord- und Gewaltsettings finde ich völlig überzogen und der Spannung und Dramatik der Serie nicht wesentlich zuträglich, sondern für mich als eigentlich treuen "Kunden" der Crime-Serien eher abstoßend. Wer oder wie Mr Patinkin als Person und Arbeitnehmer auch sein mag - in dieser Frage stimme ich ihm sehr zu.
  • LeoLeoschrieb am 14.09.2012, 21.25 Uhr: via tvforen.de

    Nö, da muss man nur Grimms Märchen mal im Original lesen ...
  • erîkerîkschrieb am 14.09.2012, 21.20 Uhr: via tvforen.de

    bei Sch... bin ich fast bei dir, meist sehr simpel gestrickt mit viel zu viel Küchenpsychologie, aber je nachdem, wer das Drehbuch verfassen durfte, gab es auch ein paar wenige großartige Folgen Und was genau sagt es aus? Grausame Geschichten, ob mündlich oder schriftlich weitergegeben und ebensolche Theaterstücke und später eben Filme und TV-Sendungen faszinieren die einen Menschen seit je her, während die anderen damit nichts zu tun haben wollen und 'krank!' schreien. Das ist kein aktuelles Symptom. 1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.09.12 21:23.
  • DerLanghaarigeDerLanghaarigeschrieb am 14.09.2012, 20.48 Uhr:

    Eigentlich hatte er vor ein paar Jahren schon für eine Deutsche Zeitschrift (DVD Highlights war das, soweit ich erinnere.) schon in einem Itnerview darüber geredet. Er sagte, man bot ihm die Serie an als Sendung über "Ermittler, die Fälle lösen, indem sie Gespräche mit den Tätern führen". Dann wurde das Konzept etwas abgeändert, aber was ihn wirklich störte, war der Anstieg der Gewalt in den Drehbüchern. Als er eines Tages an einem Set stand, das von oben bis unten mit Blut besudelt war, hatte erinfach keine Lust mehr.

    @#578608 Bei Chicago Hope waren es gesundheitliche Gründe. Er stand kurz vor dem Erblinden und musste sich einigen schweren Augenoperationen unterziehen. In den späteren Staffeln kam er ja wieder.
  • KateKateschrieb am 14.09.2012, 20.17 Uhr: via tvforen.de

    Und den besten Beweis für eine rücksichtslose Gesellschaft geliefert. Er ist ein tolles Beispiel. Hast du Serie mal verfolgt? Es geht zwar um abartige Mörder oder Verbrechen und gleichzeitig stehen die Opfer im Fokus. Ich kann dir so viele Szenen nennen, in denen genau das hervor gehoben wird. Ich finde Horrorfilme abartiger, die bewusst darauf angelegt sind, Gewalt zu zeigen und zu verherrlichen.
  • #578608#578608schrieb am 14.09.2012, 20.05 Uhr:

    Ich glaube nicht, das ihn irgend jemand gezwungen hat die Rolle in CM zu spielen. Wenn das alles so schrecklich wahr hätte er ja seinen Vertrag kündigen können, aber einfach nicht zum Dreh erscheinen ist wohl nicht die feine englische Art. Ein Wunder das er wieder einen neuen Job gefunden hat, sehr mutig von den Produzenten. Ist er bei Chicago Hope nicht auch einfach so verschwunden ?
  • BlondinoBlondinoschrieb am 14.09.2012, 17.48 Uhr: via tvforen.de

    Dass Ihr ihn alle nicht mögt - geschenkt. Das ist ja typisch tvforen. Aber er hat ja Gründe für sein Verhalten genannt. Und um es mal ganz deutlich zu sagen: Criminal Minds ist kranker Sch...! Jede Abartigkeit muss getoppt werden. Es sagt schon etwas über eine Gesellschaft aus, wenn sowas erfolgreich ist.
  • Werner111Werner111schrieb am 14.09.2012, 17.31 Uhr: via tvforen.de

    . Pantinkin ist ein eingebildeter, sich selbst maßlos überschätzender Typ. Ich mochte ihn nie und war froh, dass er damals durch den wesentlich sympatischeren Joe Mantegna ersetzt wurde. Dass er nun über CM lästert, überrascht mich überhaupt nicht - das paßt zu ihm.
  • BlondinoBlondinoschrieb am 14.09.2012, 17.20 Uhr: via tvforen.de

    Er hat recht. Es scheint heute nicht mehr zu genügen Morde zu zeigen. Sie müssen möglichst grausam zelebriert werden. Kannibalen, Sadisten und ähnliche bevölkern inzwischen auch deutsche Serien. Da scheint eine Spirale der Abscheulichkeiten in Gang gesetzt worden zu sein. Man kann nur hoffen, dass die Zuschauer irgendwann davon genug haben. Denn völlig ohne Auswirkungen auf Einzelne und die Gesellschaft als Ganzes kann das auf die Dauer nicht bleiben.
  • LouZipherLouZipherschrieb am 14.09.2012, 16.03 Uhr: via tvforen.de

    MP schien schon immer ein schwieriger Kandidat zu sein - den ich mir als Produzent nicht antun würde. Eine männliche Zickendiva sozusagen; ist nicht das erste Mal, daß man von problemen liest, die MP vverursachte ...
  • KateKateschrieb am 14.09.2012, 15.36 Uhr: via tvforen.de

    Es war das Beste, das CM je passieren konnte, dass sie diesen Kerl los geworden sind. Ohne ihn ist die Serie besser und Rossi passt in die Rolle. Ich finde es immer noch schäbig, wie er sich damals verhalten hat. Das hätte er als seinen größten Fehler bezeichnen sollen, denn so geht man nicht mit Menschen um. Wegen ihm mussten Leute, die eh schon überarbeitet und unterbezahlt waren (die dritte Staffel ist die Staffel des Autorenstreiks) noch mehr arbeiten. Und es ist eine Unverschämtheit seinen Fans gegenüber, denn es gab sehr viele, die ihn sehr gern mochten und denen hätte er wenigstens ein Statement, wenn schon keinen würdigen Abschied seiner Rolle, gönnen könnte. Da hat er sich doch schnell erholt und wieder gedreht. Und im Übrigen starben in der Serie auch fiktive Männer und fiktive Kinder. Vielleicht kann er Realität und Fiktion nicht auseinander halten. Da wurde niemand umgebaracht. Und nebenbei bemerkt wurden auch sehr viele Charaktere gerettet. Was hat er denn gedacht, worum es in der Serie geht? Um Blümchen und rosa Herzen? Und was war mit "Dead Like Me"? In der Serie ging es nur um Tote. Ach, und in "Homeland" spielen die Terroristen, die Soldaten und die CIA Twister miteinander und schenken sich gegenseitig Rosen? Es mag sein, dass er die Rolle als Fehler empfunden hat, doch dann hätte er erwachsen gehen können, sowie Paget Brewster um ihren Ausstieg gekämpft hat. Hauptsache, er hat sich und seine Serie ins Gespräch gebracht, in genau dieser Reihenfolge. MP ist nichts als ein Egozentriker, der sicher schon bald wieder die "Homeland"-Crew fallen lässt.

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