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Die Polizistin Nina Hagen kennt den aus dem Gefängnis entkommenen Mörder noch als besten Freund ihrer verstorbenen Eltern: Werner Roth gehörte zu DDR-Zeiten quasi zur Familie und wollte mit beiden gemeinsam in den Westen fliehen. Während Ninas Eltern die Flucht gelang, wurde Werner gefasst. Erst nach dem Fall der Mauer trafen die drei sich wieder. Und Werner wurde der im Westen geborenen Nina ein guter Freund. Noch immer versteht Nina nicht, was den feinen Menschen aus Kindheitserinnerungen vor drei Jahren zu einem brutalen Überfall auf einen Geldtransporter bewegt hat. Als Nina ihn bei seiner Vertrauten Teresa Lind stellt, kommt es zu einem dramatischen Aufeinandertreffen. Und Roth entkommt. Während die Fahndung auf Hochtouren läuft, durchforstet Nina mit ihren Kollegen Bittner und Engelmann die Akten des Millionenraubes, mit dem ihr inzwischen verstorbener Vater als Polizeichef befasst war. Die verschwundene Beute und Roths Widerruf des Geständnisses, seinen Komplizen getötet zu haben, werfen offene Fragen auf. Wer ist der unbekannte dritte Mann, der damals entkam? Und warum deckte Roth ihn? Bei ihren Nachforschungen stößt Nina Hagen mit ihren Kollegen auf verstörende Spuren ihrer eigenen Familiengeschichte. Als sie den Grund für Roths Schweigen herausfinden, müssen sie verhindern, dass alte Rechnungen beglichen werden.
(NDR)
Länge: ca. 90 min.
















