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Hugo Portisch prägte über Jahrzehnte hinweg das historische und politische Verständnis in Österreich wie kaum ein anderer Journalist. Mit seinen Analysen, Fernsehdokumentationen und Kommentaren machte er Zeitgeschichte einem breiten Publikum zugänglich - differenziert, kritisch und stets um Einordnung bemüht. In "Geschichte Heute" spricht Sabrina Peer mit Expertinnen und Experten aus Journalismus, Zeitgeschichte und Politikwissenschaft über das Vermächtnis Hugo Portischs. Im Zentrum steht die Frage, wie seine Arbeitsweise, seine Haltung und sein Verständnis von Verantwortung den politischen Journalismus in Österreich nachhaltig beeinflusst haben. Die Gesprächsrunde beleuchtet Portischs Rolle als Chronist der Zweiten Republik, seine Bedeutung für die politische Bildung und den Umgang mit komplexen historischen Zusammenhängen. Zudem wird diskutiert, was von seinem Werk bleibt - und wie sein Ansatz der verständlichen, faktenbasierten Vermittlung von Geschichte ins Heute transportiert werden kann.
(ORF)






