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Als US-Präsident Barack Obama nach seinem Amtsantritt die Türkei 2009 als erstes Ziel für einen Staatsbesuch auswählte, stand Recep Tayyip Erdoğan auf dem Höhepunkt seines internationalen Ansehens. Er galt jetzt als Brückenbauer zwischen dem Islam und der Demokratie. Beim Arabischen Frühling ließ sich Erdoğan in Kairo wie ein Heilsbringer feiern. Doch er entpuppte sich als Machtpolitiker, der keine Grenzen akzeptiert.
(WDR)
Länge: ca. 45 min.






