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Die Freitaucher und Filmemacher Martina Andrés und Manuel Spescha wagen eine spektakuläre Expedition in die Tiefen des Indischen Ozeans. Ohne Atemgeräte tauchen sie dort zu den Pottwalen - den Giganten der Meere. Die Naturdoku begleitet die jungen Filmemacher und Freitaucher Martina Andrés und Manuel Spescha auf einer Expedition zu den größten Raubtieren der Erde. Ohne Atemgeräte, nur mit einem Atemzug taucht das Paar in die Tiefen des Indischen Ozeans, um Pottwalen so nahe wie möglich zu kommen, ohne sie zu stören. Etwa 700 Kilometer östlich von Madagaskar erhebt sich die paradiesische Insel Mauritius aus dem Indischen Ozean. Das markante Wahrzeichen, der Berg Le Morne Brabant, ragt über 800 Meter in den Himmel. Doch die wahren Giganten befinden sich unter der Meeresoberfläche. Die größten aller Zahnwale können bis zu 2000 Meter tief tauchen und 90 Minuten lang die Luft anhalten, dazu besitzen sie das größte Gehirn aller Lebewesen. "Für mich gehören Pottwale zu den faszinierendsten Tieren unseres Planeten - ihre Kraft ist überwältigend und gleichzeitig sind sie voller Sanftmut", sagt die Biologin Martina Andrés. Sie und ihr Partner Manuel wollen nicht nur kurze Begegnungen einfangen, sie wollen das wenig bekannte Sozialverhalten der Pottwale filmen: von innigen Momenten zwischen Mutter und Kalb bis zu den magischen Minuten, wenn die Tiere schlafen. Dazu schweben sie in Gruppen wie mächtige Säulen vertikal und völlig reglos im Wasser. Werden Martina und Manuel diese einzigartigen Bilder bekommen? Die Dokumentation zeigt spektakuläre Unterwasseraufnahmen und die Emotionen hinter den Kulissen. Ob beim Packen von 100 Kilo Ausrüstung, beim ersten Sprung ins tiefblaue Wasser oder beim Zusammentreffen mit ungebetenen Badegästen. Daneben sensibilisiert der Film auch für den Schutz der Meeresriesen und beleuchtet die Schattenseiten des Tourismus auf Mauritius. Begleitet werden die beiden Taucher von einem jungen Kamerateam, das ebenfalls Teil der Story ist: Anna Maria Behrends und Till Austermann.
(NDR)
Länge: ca. 45 min.






