Im Nationalpark Serra da Capivara, der bereits für andere archäologische Schätze bekannt ist, wurden vor einem halben Jahrhundert zahllose prähistorische Felszeichnungen entdeckt.
Seit Jahrhunderten streiten sich die Gelehrten: Hat es die Stadt Troja, die Homer in seinem Heldengedicht beschreibt, wirklich gegeben? Und wenn ja, wo?
Durch die Entdeckung von Gräbern konnten in der anthropologischen und archäologischen Forschung interessante Erkenntnisse über das jakutische Volk gewonnen werden.
Rund hundert in die Felsen gemeißelte Monumentalgräber aus der Zeit vom ersten vorchristlichen bis zum ersten nachchristlichen Jahrhundert zeugen in Hegra von den Kulturpraktiken der Nabatäer.
Peter Eeckhout (li.) trifft in der peruanischen Wüste den Archäologen Markus Reindel (re.), der seit 20 Jahren die rätselhaften Bodenzeichnungen, die auch als Geoglyphen bezeichnet werden, erforscht.
Kaiser Nero war verrückt genug, um seinem Größenwahn auch in seiner Palastanlage in Rom Ausdruck zu verleihen: Für seine Bankette ließ er einen Speisesaal mit einer Plattform konstruieren, die sich drehte.
Im 12. Jahrhundert war Angkor eine der bedeutendsten Städte weltweit. Die sich darin befindliche berühmte Tempelanlage Angkor Wat ist seit 1992 UNESCO-Weltkulturerbe.
Die Archäologen Peter Eeckhout (re.) und Vicente Lull (li.) auf dem Plateau La Almoloya, einem über 50 Meter hoch gelegenen Felsplateau im Zentrum des argarischen Siedlungsgebiets.
In den kambodschanischen Bergen, rund 50 Kilometer vom Tempelbezirk Angkor entfernt, werden die Reste einer großen Stadt der Khmer freigelegt: Mahendraparvata soll die erste Hauptstadt des riesigen Reiches gewesen sein.
Besonders intensiv beschäftigten die Mayas sich mit der Astronomie: Sie konnten sogar Sonnen- und Mondfinsternisse, Tagundnachtgleiche und Sonnenwenden vorhersagen.
Peter Eeckhout (li.) und Rüstem Aslan (re.) in Hisarlik: Im 20. Jahrhundert fingen Archäologen an, den Siedlungshügel systematisch zu ergraben und ihre Funde mit Homers Schilderungen zu vergleichen.
Peter Eeckhout unterwegs in der Serra da Capivara: Die Region erweist sich heute als extrem trocken. Offenbar hat sie einen tiefgreifenden Klimawandel erlebt.
Auf dem Dampier-Archipel im Nordwesten Australiens haben die australischen Ureinwohner vor rund 50.000 Jahren unzählige Motive in die roten Felsen geritzt.
Anfang des letzten Jahrhunderts entdeckte der amerikanische Anthropologe Paul Kosok beim Überfliegen der südperuanischen Atacama-Wüste am Boden seltsame Muster: die berühmten Nazca-Linien.
Peter Eeckhout (li.) und Ono Masatoshi (re.) in Ichijodani. Der berühmteste Archäologe Japans gehört zu den Rettern der Ausgrabungsstätte und wird hier "Ono San" genannt.
Peter Eeckhout untersucht gemeinsam mit der Gerichtsmedizinerin Annie Géraut einen Leichnam. Durch die extreme Kälte im Nordosten Sibiriens sind die Körper ungewöhnlich gut konserviert.