Gerd Müller in seinem Alltagsberuf als Schweißer. 1967 wurde Gerd Müller zum ersten Mal "Fußballer des Jahres" in Deutschland. Der Bayerische Rundfunk porträtierte den damals gerade mal Zweiundzwanzigjährigen, besuchte ihn zuhause, beim Training und begleitete ihn bis nach Lissabon zu einem Auswärtsspiel im Europapokal der Pokalsieger.
Dieser Filmbericht von 1965 befasst sich mit der 800-jährigen Geschichte der Juden in Frankfurt – auch mit dem letzten, dem schlimmsten Kapitel. Ausgehend von dem, was von der jüdischen Gemeinde nach der Zeit des Nationalsozialismus noch übriggeblieben ist – die vielen Kennkarten mit dem großen „J“ vorne drauf – macht er sich daran, die Geschichte der Juden in Frankfurt aufzuzeigen.
Auf dem Holzweg in die Zukunft: Die tatsächlich letzte Trift auf der Brandenberger Ache
Lösen der Sperren, um die Stämme in den See rollen zu lassen. Diese Arbeit war so gefährlich, dass sie früher nur von ledigen Holzarbeitern und Bauern gemacht werden durfte.
Der Wald wird wieder öd und leer - eine Prophezeiung
"Der Wald wird wieder öd und leer" - so lautet eine der düsteren Prophezeiungen, die der Waldprophet Stromberger Mitte des 18. Jahrhunderts im Bayerischen Wald verkündete. Im Bild: eine Waldlichtung 1979.
Amadeo Richardson (Mitte) wuchs als Sohn einer deutschen Mutter und eines US-amerikanischen GI in Selb auf; in den Siebzigern wurde er in die USA abgeschoben. Als Chorleiter in der deutschen Community von Tulsa findet er eine seelische Heimat - eine von vielen. Das Bild stammt aus dem Film der Reihe "Lebenslinien" von 1993.
Oberammergau und die Passion - Jesus oder Jeschua?
Bei den Oberammergauer Passionsspielen 1990 diskutieren die Theologen Pinchas und Ruth Lapide mit Regisseur und Spielleiter über interreligiöse Themen und dem Umgang damit.
1987: in der französischen Provinz Perigord läuft die Zeit langsamer; auch die älteren Menschen können in ihrem Tempo zur Arbeit beitragen, so wie Monsieur Bourneselle, der Nüsse für die Konditorei knackt.
Unser Dorf soll hässlich werden - Missglückte Neubauten auf dem Land
Unser Dorf soll hässlich werden - Filmemacher Dieter Wieland sucht 1975 die effektivsten Möglichkeiten, wie man aus einem schönen Dorf ein hässliches macht. Dieses Dorf ist noch unberührt und genügt ästhetischen Ansprüchen.
Erst im Jahr 1800 wagte sich die erste Bergsteiger-Expedition auf den als unbezwingbar geltenden Großglockner, den höchsten Berg Österreichs. 1975, im Jahr der Entstehung dieser Dokumentation, ist der Großglockner ein beliebtes Reiseziel für Städter, die dort die Natur, die Luft und die Ruhe genießen. Die Atmosphäre ist entspannt und heiter – und so ist der Film angereichert mit Geschichten, erzählt von Touristen sowie Bergführern und Hüttenwirten, die ihren Beruf ganz offensichtlich lieben.
1962 war die Bretagne noch tiefste Provinz - dabei aber Hauptlieferant Frankreichs für Kohle und Lebensmittel vom Feld. In den 60er-Jahren breiten sich moderne Bauten auch in der Provinz aus.