"Beeindruckende Tierwelt", "Im Meer." In den Ozeanen auf der ganzen Welt leben die größten und auch viele der kleinsten Lebewesen. Der Weiße Hai, Papageienfische oder auch Putzergarnelen bewegen sich mühelos durch die Meere.Ozeane bedecken mehr als 70 Prozent unseres Kontinents. Die Vielfalt der Lebewesen in diesen Gewässern ist daher einzigartig. Vom Great Barrier Reef bis zu den unvergleichlichen Galapagos-Inseln beeindruckt die Tierwelt der Ozeane.Einem Tier hat Hollywood ganz übel mitgespielt. Die Rede ist vom Weißen Hai. Ganz unrecht haben all diese Filme jedoch nicht, denn der Weiße Hai ist tatsächlich einer der wenigen Haie, die dem Menschen wirklich gefährlich werden können. Die Tiere bevorzugen gemäßigte Temperaturen und liegen in sämtlichen Ozeanen in den seichten Gewässern vor den Küsten auf der Lauer. Bekannt für das Vorkommen des Weißen Hais sind Südafrika und die "Große Australische Bucht" vor der Südküste Australiens.Ebenfalls in den Gewässern vor Australien lebt ein Fisch, der zwanzigmal größer ist als der Weiße Hai. Vermutlich aus diesem Grund heißt der Fisch Walhai, obwohl er mit Walen nicht verwandt ist. Fossilienfunde lassen vermuten, dass dieser riesige Fisch bereits seit 250 Millionen Jahren auf der Erde existiert. Walhaie ziehen jedes Jahr zwischen April und August am Ningaloo Riff vorbei uns lassen sich auch durch die Anwesenheit von Menschen nicht stören. Dieses beeindruckende Riff ist das Zuhause von über zweihundert verschiedenen Korallen und fünfhundert Fischarten.An der australischen Südküste, Whyalla, erstreckt sich am Meeresgrund ein zehn Kilometer langes Steinbett. Bei einem Tauchgang im Winter kann man hier mit hoher Wahrscheinlichkeit Riesensepien sehen. Mit rund 50 Zentimetern Körpergröße sind sie die größten Tintenfische der Welt. Zur Eiablage benötigen sie den steinigen Meeresgrund vor der australischen Küste. Riesensepien haben die Gabe schlagartig ihre Farbe und sogar ihre Musterung ändern zu können. Vor der Küste Südamerikas liegt eine Insel-Gruppe, die bereits Charles Darwin inspiriert hat, die Galapagos-Inseln. Hier lebt unter anderem die Meerechse, die endemisch ausschließlich auf den Galapagos-Inseln vorkommt. Sie stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit von den Leguanen in Mittel- und Südamerika ab. Auf den insgesamt 19 Inseln in Äquatornähe tummeln sich auch unzählige verschiedene Vögel. Besonders beeindruckend sind die Fregatte mit dem exorbitanten roten Kehlsack und der Blaufußtölpel, den man an den blitzblauen Füßen erkennt. Ob Delfine, Süßlippen- und Damselfische, Seelöwen, Buckelwale oder Seeanemonen, die dem Clownfisch ein sicheres Zuhause bieten - die Unterwasserwelt der Ozeane ist auf der ganzen Welt äußerst beeindruckend. Eine Dokumentation von Sorrel Wilby
"Beeindruckende Tierwelt", "In den Feuchtgebieten." Nur etwa fünf Prozent der gesamten Erdoberfläche besteht aus Feuchtgebieten. Dennoch leben hier außergewöhnliche Tiere wie der Tapir oder die größte Schlange der Welt, die Große Anakonda. Mangroven, Sümpfe und schlammige Feuchtgebiete sind natürliche Wasserfilter und verringern die Auswirkungen von Überschwemmungen. Nahrung für Lebewesen, wie Salzwasserkrokodile, gibt es hier im Überfluss. Sie lieben die feuchten Regenwälder Australiens.Diese gut gepanzerten prähistorischen Tiere werden mehr als fünf Meter lang. Sie hören nie auf zu wachsen und können bis zu 70 Jahre alt werden. Während andere Tiere schon vom Aussterben bedroht sind, hat das Salzwasserkrokodil - abgesehen vom Menschen - nicht allzu viele Feinde. Allein im australischen Northern Territory gibt es etwa 100.000 Salzwasserkrokodile. Sie sind wohl die bekanntesten Raubtiere der Feuchtgebiete. Nicht weniger gefährlich sind die Wasserbüffel mit ihren gefährlichen Hörnern. Diese gewaltigen Tiere wurden im 18. Jahrhundert von Siedlern aus Asien nach Australien gebracht. Seither breiteten sich die Wasserbüffel immer mehr in den saisonalen Feuchtgebieten des Kontinents aus und veränderten dadurch den ganzen Charakter der Landschaft. Die Büffel zertrampelten Vegetation, die Böden erodierten und es entstanden tiefe Kanäle, die die Wasserqualität wesentlich beeinträchtigen. Am Höhepunkt ihrer Ausbreitung durchstreiften bis zu 350.000 Büffel das Land. Seitdem die Tiere gejagt werden dürfen, hat sich die Population stark reduziert. Während die Büffel in Australien in Schach gehalten werden müssen, um das ökologische Gleichgewicht nicht durcheinanderzubringen, sind die Tiere in ihren Heimatländern, in ganz Asien, stark gefährdet. So werden sie etwa in Nepal, Thailand und Indien in Nationalparks geschützt, um ihren Bestand zu sichern.Selbstverständlich sind in Feuchtgebieten auch Vögel vorzufinden. Vor allem Watvögel lieben das feuchte Klima. Sie haben lange dünne Beine und lange Schnäbel, damit sie auch im tiefen Wasser Nahrung suchen und finden können. Das "Birds of Eden"-Schutzgebiet in Südafrika erstreckt sich über mehrere Hektar. Es bietet den Vögeln Schutz und dennoch Freiheit. Hier können Besucher einige der bekanntesten Watvögel, wie den Löffler und den Scharlachsichler, besichtigen.Auch Südamerika hat viele Feuchtgebiete, wie etwa Los Llanos oder das Pantanal, das größte tropische Feuchtgebiet der Welt. Es beeindruckt mit den vielen kristallklaren Seen und Flüssen sowie den unzähligen Wasserfällen. Hier leben Wasserschweine, Gürteltiere und Tapire. Auch die Regenwälder rund um das Amazonas-Gebiet beherbergen eine unglaubliche Vielfalt an Lebewesen. Ob im Amazonas oder im Okovango Delta in Afrika - die 3sat-Dokumentation zeigt die schönsten Feuchtgebiete der Erde und die Tiere, die dort ihren Lebensraum haben.Eine Dokumentation von Sorrel Wilby
"Beeindruckende Tierwelt", "In extremer Umgebung." Sengende Hitze, klirrende Kälte oder völlige Dunkelheit - Lebewesen, wie Huskies, Warane, Makaken, Kondore oder Langflossenaale lieben solch extreme Bedingungen. Diese Tiere haben sich angepasst.Vom Polarkreis bis zur Wüste, hoch oben in den Bergen oder tief unten im Meer sind diese widerstandsfähigen Lebewesen zu finden. Eine spezielle Art von Glühwürmchen lebt tief in den Höhlen Neuseelands. Ihr beeindruckendes Leuchten ist ein riesiges Spektakel für Touristen.Der einzige Lebensinhalt dieser Glühwürmchen besteht darin, sich fortzupflanzen. Eigentlich sind sie ja gar keine Würmer sondern Maden. Nach etwa sechs bis neun Monaten entwickeln sie sich zu Fliegen, die weder Mund noch Magen besitzen. Ab diesem Zeitpunkt leben sie nur noch drei Tage. Ein längeres Leben ist den Tieren, die unter extremer Kälte in der Arktis leben, beschert. Eisbären oder auch die witzige aussehenden Papageientaucher und deren Fressfeinde, die Raubmöwen. Papageientaucher, oder Seepapageien, wie sie wegen ihrer bunten Schnäbel genannt werden, geben trotz ihrer relativ kleinen Flügel ein beeindruckendes Bild ab. Mit vierhundert Flügelschlägen pro Minute erreichen sie Geschwindigkeiten von bis zu 88 Kilometern pro Stunde. In Australien gibt es Tiere, die sich von giftiger Beute ernähren. Eines davon ist der Riesenwaran. Er kann die Königsschlange, die giftigste Schlange des Landes, überlisten und fressen. Auch die angeblich intelligenteste aller Spinnen, die Portia-Spinne, ernährt sich von giftiger Beute. Sie frisst Artgenossen, einschließlich der giftigen Rotrückenspinne, eine Verwandte der berüchtigten Schwarzen Witwe. Dort wo der Pazifische und der Indische Ozean aufeinandertreffen gibt es anstelle der bitteren Kälte extreme Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit. Auf dem indonesischen Archipel befinden sich mehr als 180 aktive Vulkane. Die Bedrohung von Erdbeben und Tsunamis ist allgegenwärtig. Dort auf dem Meeresgrund herrscht ständige Dunkelheit. Aufgrund vieler Warmwasserströmungen, die durch die hydrothermalen Quellen entstehen, hat sich hier eine Vielfalt unterschiedlicher Lebewesen angesiedelt. In diesen Untiefen leben Krebse, Seegurken und der Bathysaurus, besser bekannt als Tiefsee-Eidechsenfisch. Er ist unter den Raubieren jenes, das in den tiefsten Gegenden seinen Lebensraum hat. All diese Tiere, die in extremen Regionen leben, haben offenbar eine enorme Anpassungsfähigkeit entwickelt. Sie sind bewundernswert und vielfach interessant zu beobachten - außergewöhnliche Lebewesen in außergewöhnlichen Umgebungen.Eine Dokumentation von Sorrel Wilby
"Beeindruckende Tierwelt", "In den Feuchtgebieten." Nur etwa fünf Prozent der gesamten Erdoberfläche besteht aus Feuchtgebieten. Dennoch leben hier außergewöhnliche Tiere wie der Tapir oder die größte Schlange der Welt, die Große Anakonda. Mangroven, Sümpfe und schlammige Feuchtgebiete sind natürliche Wasserfilter und verringern die Auswirkungen von Überschwemmungen. Nahrung für Lebewesen, wie Salzwasserkrokodile, gibt es hier im Überfluss. Sie lieben die feuchten Regenwälder Australiens.Diese gut gepanzerten prähistorischen Tiere werden mehr als fünf Meter lang. Sie hören nie auf zu wachsen und können bis zu 70 Jahre alt werden. Während andere Tiere schon vom Aussterben bedroht sind, hat das Salzwasserkrokodil - abgesehen vom Menschen - nicht allzu viele Feinde. Allein im australischen Northern Territory gibt es etwa 100.000 Salzwasserkrokodile. Sie sind wohl die bekanntesten Raubtiere der Feuchtgebiete. Nicht weniger gefährlich sind die Wasserbüffel mit ihren gefährlichen Hörnern. Diese gewaltigen Tiere wurden im 18. Jahrhundert von Siedlern aus Asien nach Australien gebracht. Seither breiteten sich die Wasserbüffel immer mehr in den saisonalen Feuchtgebieten des Kontinents aus und veränderten dadurch den ganzen Charakter der Landschaft. Die Büffel zertrampelten Vegetation, die Böden erodierten und es entstanden tiefe Kanäle, die die Wasserqualität wesentlich beeinträchtigen. Am Höhepunkt ihrer Ausbreitung durchstreiften bis zu 350.000 Büffel das Land. Seitdem die Tiere gejagt werden dürfen, hat sich die Population stark reduziert. Während die Büffel in Australien in Schach gehalten werden müssen, um das ökologische Gleichgewicht nicht durcheinanderzubringen, sind die Tiere in ihren Heimatländern, in ganz Asien, stark gefährdet. So werden sie etwa in Nepal, Thailand und Indien in Nationalparks geschützt, um ihren Bestand zu sichern.Selbstverständlich sind in Feuchtgebieten auch Vögel vorzufinden. Vor allem Watvögel lieben das feuchte Klima. Sie haben lange dünne Beine und lange Schnäbel, damit sie auch im tiefen Wasser Nahrung suchen und finden können. Das "Birds of Eden"-Schutzgebiet in Südafrika erstreckt sich über mehrere Hektar. Es bietet den Vögeln Schutz und dennoch Freiheit. Hier können Besucher einige der bekanntesten Watvögel, wie den Löffler und den Scharlachsichler, besichtigen.Auch Südamerika hat viele Feuchtgebiete, wie etwa Los Llanos oder das Pantanal, das größte tropische Feuchtgebiet der Welt. Es beeindruckt mit den vielen kristallklaren Seen und Flüssen sowie den unzähligen Wasserfällen. Hier leben Wasserschweine, Gürteltiere und Tapire. Auch die Regenwälder rund um das Amazonas-Gebiet beherbergen eine unglaubliche Vielfalt an Lebewesen. Ob im Amazonas oder im Okovango Delta in Afrika - die 3sat-Dokumentation zeigt die schönsten Feuchtgebiete der Erde und die Tiere, die dort ihren Lebensraum haben.Eine Dokumentation von Sorrel Wilby
"Beeindruckende Tierwelt", "Im Meer." In den Ozeanen auf der ganzen Welt leben die größten und auch viele der kleinsten Lebewesen. Der Weiße Hai, Papageienfische oder auch Putzergarnelen bewegen sich mühelos durch die Meere.Ozeane bedecken mehr als 70 Prozent unseres Kontinents. Die Vielfalt der Lebewesen in diesen Gewässern ist daher einzigartig. Vom Great Barrier Reef bis zu den unvergleichlichen Galapagos-Inseln beeindruckt die Tierwelt der Ozeane.Einem Tier hat Hollywood ganz übel mitgespielt. Die Rede ist vom Weißen Hai. Ganz unrecht haben all diese Filme jedoch nicht, denn der Weiße Hai ist tatsächlich einer der wenigen Haie, die dem Menschen wirklich gefährlich werden können. Die Tiere bevorzugen gemäßigte Temperaturen und liegen in sämtlichen Ozeanen in den seichten Gewässern vor den Küsten auf der Lauer. Bekannt für das Vorkommen des Weißen Hais sind Südafrika und die "Große Australische Bucht" vor der Südküste Australiens.Ebenfalls in den Gewässern vor Australien lebt ein Fisch, der zwanzigmal größer ist als der Weiße Hai. Vermutlich aus diesem Grund heißt der Fisch Walhai, obwohl er mit Walen nicht verwandt ist. Fossilienfunde lassen vermuten, dass dieser riesige Fisch bereits seit 250 Millionen Jahren auf der Erde existiert. Walhaie ziehen jedes Jahr zwischen April und August am Ningaloo Riff vorbei uns lassen sich auch durch die Anwesenheit von Menschen nicht stören. Dieses beeindruckende Riff ist das Zuhause von über zweihundert verschiedenen Korallen und fünfhundert Fischarten.An der australischen Südküste, Whyalla, erstreckt sich am Meeresgrund ein zehn Kilometer langes Steinbett. Bei einem Tauchgang im Winter kann man hier mit hoher Wahrscheinlichkeit Riesensepien sehen. Mit rund 50 Zentimetern Körpergröße sind sie die größten Tintenfische der Welt. Zur Eiablage benötigen sie den steinigen Meeresgrund vor der australischen Küste. Riesensepien haben die Gabe schlagartig ihre Farbe und sogar ihre Musterung ändern zu können. Vor der Küste Südamerikas liegt eine Insel-Gruppe, die bereits Charles Darwin inspiriert hat, die Galapagos-Inseln. Hier lebt unter anderem die Meerechse, die endemisch ausschließlich auf den Galapagos-Inseln vorkommt. Sie stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit von den Leguanen in Mittel- und Südamerika ab. Auf den insgesamt 19 Inseln in Äquatornähe tummeln sich auch unzählige verschiedene Vögel. Besonders beeindruckend sind die Fregatte mit dem exorbitanten roten Kehlsack und der Blaufußtölpel, den man an den blitzblauen Füßen erkennt. Ob Delfine, Süßlippen- und Damselfische, Seelöwen, Buckelwale oder Seeanemonen, die dem Clownfisch ein sicheres Zuhause bieten - die Unterwasserwelt der Ozeane ist auf der ganzen Welt äußerst beeindruckend. Eine Dokumentation von Sorrel Wilby