Wie sieht das Leben hinter Mauern und Stacheldraht aus? Warum werden Jugendliche kriminell und welche Perspektiven haben sie nach der Haft? Die zweite Staffel der Dokumentarreihe âDer Jugendknastâ bietet Einblicke in den Haftalltag der Justizvollzugsanstalt Wuppertal-Ronsdorf und die vielfältigen Schicksale junger Straftäter. Die Betreuer setzen alles daran, die Inhaftierten auf einen Neuanfang in Freiheit vorzubereiten â auch wenn der Strafvollzug nicht frei von Konflikten ist.
Die Justizvollzugsbeamtin Cornelia Pistorius (Foto) ist am Nachmittag auf der Abteilung F6 eingesetzt. Dort trägt sie die Verantwortung für 24 junge Straftäter. Wer unter die Dusche will, muss sich vorher bei der Beamtin anmelden.
Wie sieht das Leben hinter Mauern und Stacheldraht aus? Warum werden Jugendliche kriminell und welche Perspektiven haben sie nach der Haft? Die zweite Staffel der Dokumentarreihe „Der Jugendknast“ bietet Einblicke in den Haftalltag der Justizvollzugsanstalt Wuppertal-Ronsdorf. Die aktuelle Episode befasst sich unter anderem mit Rivalitäten unter den Häftlingen und begleitet eine Anti-Gewaltgruppe.
Marcel sitzt 1 Jahr und 5 Monate wegen schweren Raubes, gefährlicher Körperverletzung und Drogenhandels. Er hat es bald hinter sich. In drei Wochen soll er auf 2/3 Strafe vorzeitig entlassen werden.
Bis zu 510 Strafgefangene zwischen 14 und 24 Jahren sind in der Justizvollzugsanstalt Wuppertal-Ronsdorf inhaftiert. Die meisten der jugendlichen Gefangenen kommen aus zerrütteten Familienverhältnissen.
Von den letzten sieben Jahren hat Insasse Thomas (22) sechs Jahre im Gefängnis verbracht, unter anderem wegen Betrügereien, Einbrüchen und Autodiebstählen. Thomas hofft, in einem halben Jahr vorzeitig entlassen zu werden und seine zweijährige Tochter in Freiheit erstmals sehen zu können. Im Gefängnis ist er als „Guitar-Man“ bekannt – er spielt sonntags in der Gefängniskirche und komponiert eigene Songs.
Tim arbeitet während seiner Haft in der Gefängnisküche und ist dort mit der Essensausgabe beschäftigt. Der 23-jährige wird noch zwei Jahre im Gefängnis verbringen müssen – er steht unter besonderer Beobachtung, da er als verhaltensauffällig eingeschätzt wird.
Tim (re.) arbeitet während seiner Haft in der Gefängnisküche und ist dort mit der Essensausgabe beschäftigt. Der 23-jährige wird noch zwei Jahre im Gefängnis verbringen müssen – er steht unter besonderer Beobachtung, da er als verhaltensauffällig eingeschätzt wird.
Gefängnispfarrerin Hannelore T. (59) unterhält sich einmal in der Woche mit der Vätergruppe. Hier sollen die Gefangenen mit Kindern auf ihre Zeit als Familienväter vorbereitet werden.
Wie sieht das Leben hinter Mauern und Stacheldraht aus? Warum werden Jugendliche kriminell und welche Perspektiven haben sie nach der Haft? Die Dokumentarreihe „Der Jugendknast“ bietet Einblicke in den Haftalltag der Justizvollzugsanstalt Wuppertal-Ronsdorf und die vielfältigen Schicksale junger Straftäter.