Die steil aufsteigenden fränkischen Weinberge liefern mineralische, kräftige Weißweine. Familie Knoll folgt den Grundsätzen des biodynamischen Anbaus, um ihre Weinstöcke in größerer Harmonie mit der Natur zu bewirtschaften.
Ilias ist einer der ältesten Weinbauern Santorins, der noch mit den ursprünglichen, traditionellen Methoden arbeitet. Er erklärt die spezielle Technik des Kopfschnitts: Damit können die Stöcke uralt werden.
Franken ist eine verkannte Weinbau-Enklave mitten in Bayern – einer Region, die allgemein für ihre Hopfenfelder und die hohe Brauereidichte bekannt ist.
In Franschhoek, rund 60 Kilometer von Kapstadt entfernt, bewirtschaftet der Weinbauer Mark Solms sein Weingut mit traditionellen südafrikanischen Anbaumethoden.
Seit der Antike wird in der südkroatischen Adriaregion Dalmatien Wein angebaut – trotz schwieriger Bedingungen: Felsiger Boden, Trockenheit und starke Winde machen den Winzern die Arbeit schwer.
Seit einigen Jahren erobern Weinstöcke die Hügellandschaften der englischen Grafschaften Kent und Sussex. Die Winzer bauen dort Rebsorten aus der Champagne an und produzieren einen hochwertigen Schaumwein.
Im tropischen Klima geraten die Weinstöcke allerdings aus dem Takt. Doch einige hartnäckige Winzer passen ihre Weine an Hitze und Feuchtigkeit an und verschieben so die Grenzen des Möglichen.
Nach der Unabhängigkeit Kroatiens Anfang der 1990er Jahre trat eine neue Generation passionierter Winzer an, die stolz ihre lokalen Traditionen verteidigen. Sie bauten die riesigen, in den Berg gegrabenen Weinterrassen wieder auf.
Tag für Tag verschieben Patagoniens Winzer die Grenzen der Wüste etwas weiter. Mit neuen Technologien trotzen sie den extremen klimatischen Bedingungen einer isolierten Region, die von der Natur nicht für den Weinbau vorgesehen war.
James Wheeler (li.), der im Awatere Valley den ersten Maori-Wein „Tohu“ produziert, begrüßt einen Bekannten mit dem „Hongi“, der traditionellen Begrüßung der Maori.
Soliko (Mi.) und seine Freunde haben sich zu einer Weinprobe getroffen. Jeder hat eine Kostprobe mitgebracht, es wird eifrig verglichen und diskutiert. Alle Weine wurden im Qvevri ausgebaut und haben die dafür typische bernsteinfarbene Tönung.
Die Kleinbauern haben sich zu einer Kooperative zusammengeschlossen und verfolgen dasselbe Ziel wie die ausländischen Großkonzerne: den besten Wein im ganzen Reich der Mitte zu produzieren.
Die Dokumentation „Indien - Die Trauben der Moderne“ stellt einige der visionären lokalen Weinbauern vor und gibt Einblicke in die indische Gesellschaft von heute und morgen.
Lorenzo Viñoli gräbt an einem Hoyo. Er will die Kulturlandschaft auf Lanzarote erhalten und kauft dafür Tausende verlassene Parzellen auf, um sie in ihren Urzustand zurückzuversetzen.
Ein traditionelles Rabelo, ein portugiesischer Lastkahn zum Transport der Weinfässer, im Hafen von Porto. Die Stadt ist Namenspatin des berühmten Portweins, der als Markenzeichen Portugals gilt.
In den letzten zehn Jahren entdeckten auch ausländische Großkonzerne das Anbaugebiet und investieren riesige Summen, um den besten Wein im ganzen Reich der Mitte zu produzieren.
Unweit der Stadt General Roca gedeihen die Pinot-noir-Trauben der Bodega Humberto Canale. Ihre Gründer, die sich vor über hundert Jahren dort niederließen, waren Pioniere des Rebbaus in Patagonien.
Der Buddhismus warnt vor Alkoholgenuss, da er die Menschen unberechenbar mache. So ist Weintrinken nach wie vor ein Randphänomen und vornehmlich auf die junge, moderne Klientel der schicken Bangkoker Restaurants beschränkt.
Schon seit der Antike werden in der südkroatischen Adriaregion Dalmatien weltweit einzigartige Rebsorten angebaut, die sich heute zunehmender Beliebtheit erfreuen.
Trotz extremer Temperaturen und schwieriger klimatischer Bedingungen setzte sich eine Gruppe abenteuerhungriger Europäer vor etwas mehr als 100 Jahren in den Kopf, die lebensfeindlichen Landschaften Patagoniens zu bezwingen, um dort Wein anzubauen.
Am Fuße der Pyrenäen, in den Tälern der Flüsse Ebro und Oja, liegt das renommierte spanische Weinbaugebiet Rioja. Seit dem Mittelalter wird hier Wein angebaut.
Justin Hall (re.) ist der Chef-Önologe von Nk’Mip, dem ersten von Ureinwohnern geführten Weingut Nordamerikas. Häuptling Clarence Louie (li.) legt größten Wert auf Nachhaltigkeit beim Weinanbau in Osoyoos, British Columbia.