Nur wenige Tiere können in der eisigen Polarnacht überdauern und monatelang ohne Sonnenlicht auskommen. Die arktischen Wölfe gehören zu diesen Überlebenskünstlern.
Für die Zwergflamingos bietet der Natronsee in Tansania eine außergewöhnliche Möglichkeit, ihre Jungen großzuziehen. Wenn das Wasser des Sees während der Trockenzeit verdunstet, schützt eine viele Quadratkilometer breite unwirtliche Salzwüste die Flamingos vor den meisten Raubtieren.
Vor 20 Millionen Jahren war Aldabra eine Insel mit einem Vulkan im Zentrum. Im Laufe der Zeit ist der Vulkan im Meer versunken und hat eine Lagune mit Korallenriff geformt. Der schwindende Inselrest ist heute die Heimat der Aldabra Riesenschildkröte.
Die Weibchen der Arrauschildkröte erklimmen einmal im Jahr die Sandbänke des Amazonas, um ihre Eier zu legen. In der Vergangenheit funktionierte ihr Timing perfekt und die Jungen schlüpften, bevor die Regenzeit die Nester überschwemmte. Durch die Veränderung des weltweiten Klimas beginnt es jedoch immer früher zu regnen und viele Jungtiere ertrinken jedes Jahr in ihren Sandhöhlen.
Durch sich verändernde Meeresströmungen verschlägt es Karibische Bastardschildkröten immer wieder viel zu weit in den Norden, und sie werden an die Strände gespült. Naturschützer sammeln die bewegungsunfähigen Schildkröten ein. Im New England Aquarium in Boston ist man mittlerweile darauf spezialisiert, die hilflosen Meeresbewohner zu behandeln.
Felsenpinguine brüten auf hohen, steilen Klippen. Sie sind eigentlich perfekt an ein Leben im Wasser angepasst, trotzdem gelingt es ihnen, selbst bei hohen Brandungswellen ihren Nistfelsen zu erklimmen.
Die Pfleger der kleinen Elefantenwaisen sind rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche für ihre kleinen Patienten da, wie hier im "Sheldrick Wildlife Trust" in Nairobi/Kenia.
Am Karrak Lake/Kanada sind die Sommer kurz: Eine Polarfüchsin muss in wenigen Sonnenmonaten ihre Jungen aufziehen und Nahrungsreserven für den Winter anlegen.
Millionen von Palmenflughunden treffen sich jedes Jahr in einem kleinen Waldstück in Sambia. Sie sind extrem vom Wetter abhängig, denn nur wenn der Regen hier rechtzeitig kommt, reifen genug Früchte, um die hungrigen Saisongäste satt zu bekommen.
Der Lebenszyklus der Roten Landkrabbe hängt völlig vom Monsun ab. Obwohl die Krabben längst Landbewohner sind, atmen sie durch Kiemen. Deshalb brauchen sie die Luftfeuchtigkeit, die der Monsun bringt, um ihren jährlichen Marsch zur Eiablage im Meer bewältigen zu können.