Wenn die Regenzeit Einzug hält, wird das Leben wieder leichter – auch für den bodenbewohnenden Hornraben, der nun seinem Nachwuchs das Jagen beibringt.
Um sich vor der Sonne zu schützen, vergraben sich die Wüstengeckos tagsüber im Sand. Zum schnellen Buddeln besitzen sie zwischen ihren Zehen schwimmhautähnliche Strukturen.
Eine Elefantenkuh säugt ihr Jungtier. Die jungen Elefantenkälber trinken bis zu elf Liter Milch pro Tag. Nach drei Monaten beginnen sie, zusätzlich Gräser zu fressen und Wasser zu trinken.
Die harschen Bedingungen der Namib verlangen den Wüstenbewohnern alles ab. Hier zu leben, erfordert Einfallsreichreichtum, Durchhaltevermögen und ungewöhnliche Strategien.
Im Herzen der Namib erheben sich mächtige Felsen über den verbrannten Ebenen. Die Spitzkoppe ist eine Berggruppe mit bis zu 700 Meter hohen Gipfeln. Der Granit wurde vor 100 Millionen Jahren durch vulkanische Aktivität an die Erdoberfläche geschoben.
Mit einer Länge von 800 Kilometern schlängelt sich der Luangwa-Fluss durchs Tal und belebt Busch und Wälder. Seine Ufer ziehen mehr als 60 Säugetierarten und über 400 Vogelarten an.
Wüstenelefanten bilden keine eigene Art, aber sie zeigen besondere Anpassung an das Leben in der Trockenheit. Sie haben größere Fußsohlen als ihre Verwandten in feuchteren Regionen. Diese erleichtern ihnen das Gehen im weichen Sand.
Die Felsen vor Lüderitz, die „stillen Wächter der Bucht“, sind die ältesten Felsformationen Namibias: Das extrem harte Gestein ist ein Überbleibsel aus der Zeit, als Afrika und Südamerika vor etwa 180 Millionen Jahren auseinanderbrachen.
Die Letschwe-Antilope wird auch Moorantilope genannt, ihre Hufe sind verlängert und spreizbar. So sinken sie nicht ein und können sich mühelos durch den Sumpf bewegen.
Mit dem langen Hals und den langen Beinen ist das Trinken für die Giraffen ein Kraftakt. Den Großteil ihres Bedarfs an Flüssigkeit gewinnen Giraffen aus Blättern. Sie sind drei Viertel ihres Lebens damit beschäftigt, genügend Nahrung zu finden.
Die Letschwe-Antilope wird auch Moorantilope genannt, ihre Hufe sind verlängert und spreizbar. So sinken sie nicht ein und können sich mühelos durch den Sumpf bewegen.
Im Herzen der Namib erheben sich mächtige Felsen über den verbrannten Ebenen. Die Spitzkoppe ist eine Berggruppe mit bis zu 700 Meter hohen Gipfeln. Der Granit wurde vor 100 Millionen Jahren durch vulkanische Aktivität an die Erdoberfläche geschoben.
Die Namib-Wüste erstreckt sich über eine Fläche so groß wie Österreich. Die schier endlose Weite der kargen Dünen spiegelt sich auch in ihrem Namen: Namib. Auf deutsch übersetzt heißt sie: die „weite Leere“.