Der Klatschmohn bevorzugt sommerwarmen, meist kalkhaltigen Lehmboden. Man findet ihn verbreitet in Getreidefeldern, selten auch auf Schutt und an Wegen.
Wasser ist eine Lebensquelle, auch wenn für die überwiegende Mehrheit der Blumen ein Überschuss davon tödlich sein kann. Nur wenige Pflanzen konnten sich anpassen und Wasser zu einem Verbündeten machen.
Die Weiße Narzisse gedeiht vor allem in kalkarmen Gebieten. Sie braucht viel Feuchtigkeit und wächst deswegen vermehrt auf Feuchtwiesen und in Flachmooren.
Der Schmetterlingsflieder trägt seinen Namen, da sein Nektar viele Insekten und vor allem Schmetterlinge anlockt. Er kommt ursprünglich aus China und kann auf beinahe jedem Untergrund wachsen.
So wie diese Steckrosen müssen die Wildblumen in der Stadt jede noch so kleine Möglichkeit nutzen, um zu wachsen. Mitten in Paris gedeihen sie in den unzähligen Winkeln und Gassen und bereichern das Stadtbild.
Der Enzian steht unter Naturschutz und wächst vorwiegend in den Bergen. Aufgrund der seltenen reinblauen Farbe der Blüten gilt der Enzian als Symbol der Treue.
Thymian wurde schon in der Antike und im Mittelalter als Heilpflanze gegen Atemnot und Asthma eingesetzt. Er wächst vor allem auf trockenem und nährstoffarmem Boden.
Der Lac de Grand-Lieu ist wie ein riesige Oase, die auf rund 650 Hektar mit Seerosen übersät ist. Man findet hier verschiedenste Arten wie die faszinierende Nymphaea alba, deren Blütenblätter sich strahlend weiß von der dunklen Wasseroberfläche abheben.
Wie sind diese unglaublichen Außenseiter, die von den Wellen getragen, geschützt oder unter Wasser gesetzt wurden, über Millionen von Jahre so geblieben?