Der Film „Was wurde aus der NVA“ untersucht, wo die gigantischen Mengen der Waffen geblieben sind, zeigt den Verbleib der Panzer, Jagdflugzeuge, Hubschrauber, Kampfschiffe und Kanonen auf. Rund um den Globus ist damals verteilt worden, was die einst hochgerüstete Militärmacht zum "Kampf gegen den Imperialismus" angesammelt hatte. - NVA-Emblem
Die Autoren Claudia Butter und Achim Reinhardt (v.l.) haben wochenlang im Bundesarchiv, im Stasi-Archiv und in zahlreichen Landesarchiven recherchiert, außerdem mit vielen Zeitzeugen und Wissenschaftlern gesprochen. Das Feature "Ausgebeutet für den Klassenfeind" kann auf Grundlage dieser umfassenden Recherchen neue, exklusive Erkenntnisse über die Profiteure der DDR-Zwangsarbeit präsentieren.
Vernichtet - Eine Familiengeschichte aus dem Holocaust
Zum 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz erzählt dieser Film die Geschichte einer Familie – sie wurde auseinandergerissen, deportiert und an verschiedenen Orten ermordet. Der Film führt an die Orte des Holocaust. Auschwitz, Kaunas und Treblinka. Aber auch nach Bielefeld, Berlin-Grunewald und an einen Ort mit dem Märchennamen Schniebinchen. Auschwitz ist überall. - Auschwitz.
ARD/SWR VATER BLIEB IM KRIEG, "Kindheit ohne Vater nach dem Zweiten Weltkrieg", Geschichte im Ersten, Film von Gabriele Trost, am Montag (17.09.12) um 23:35 Uhr im ERSTEN.
Gunter Emmerlich
"Radikal und brutal. War das Dutschke Ihrer Ansicht nach?" Mit diesen Worten eröffnet der Richter (Kristian Wanzl Nekrasov) den Prozess gegen Dutschke-Attentäter Josef Bachmann (Rafael Gareisen).
Inge Naumann war politische Gefangene in Hoheneck, dem schlimmsten Frauenzuchthaus der DDR. Hier musste sie mehr als drei Jahre lang Zwangsarbeit leisten. Das Feature "Ausgebeutet für den Klassenfeind" zeigt ihren Kampf um Gerechtigkeit.
ARD/SWR VATER BLIEB IM KRIEG, "Kindheit ohne Vater nach dem Zweiten Weltkrieg", Geschichte im Ersten, Film von Gabriele Trost, am Montag (17.09.12) um 23:35 Uhr im ERSTEN.
Helga Gotschlich
Rudi Dutschke (Aaron Hilmer, Mitte) weigert sich nach dem Abitur in der DDR nach dem Abitur, Wehrdienst in der Nationalen Volksarmee zu leisen. Er hält eine flammende Rede gegen Waffen, aber für den Sozialismus: "Meine Mutter hat uns vier Söhne nicht für den Krieg geboren ..."
Honeckers unheimlicher Plan - Wie die DDR ihre Bürger wegsperren wollte
Es ist ein unheimlicher Plan für den „Tag X“: Mit einem speziellen Codewort an alle 211 MfS-Kreisdienststellen wird eine ungeheurere Maschinerie in Gang gesetzt. DDR-weit werden innerhalb von 24 Stunden über 2.900 Personen festgenommen und über 10.000 in vorbereitete Isolierungslager verschleppt. Weitere 72.000 Bürger werden verstärkt überwacht. So sieht es die streng geheime „Direktive 1/67“ vor. - Angelika Schön besucht die ehemalige Untersuchungshaftanstalt des MfS in Erfurt.
Ausgebeutet für den Klassenfeind - Wie DDR-Zwangsarbeiter für Westfirmen leiden mussten
Nicht nur Konsumgüter wie Möbel, Strumpfhosen oder Kameras mussten politische Häftlinge produzieren, auch in der Chemie, im Gleisbau, im Tagebau und in der Stahlindustrie wurden sie eingesetzt.
(Das Bild zeigt eine auf die Wand projizierte Arbeitsszene).