"Heidi 3D", "Der erste Tag auf der Alm." Auch wenn sie schon warmherziger empfangen wurde, Heidi lässt sich von den mürrischen Art ihres Großvaters wenig beeindrucken. Zu viel gibt es auf Opas Alm zu entdecken! Vor allem die Ziegen haben es Heidi angetan. Als ihr Großvater nach vielen Bitten und Betteln schließlich einwilligt, dass sie den Geißen-Peter auf die Weide begleiten darf, kann Heidi ihr Glück kaum fassen. Unerfahren, aber voller Neugier, tobt sie über die Wiesen und gerät dabei prompt in eine missliche Situation.
"Heidi 3D", "Wie zwei Schmetterlinge." Heidi kann lesen. Claras Großmutter hat es ihr liebevoll beigebracht. Sogar Fräulein Rottenmeier ist beeindruckt. Sie zeigt sich versöhnlich und stimmt einem Ausflug zu. Heidi, Clara, Großmama und Sebastian machen sich auf den Weg in den Park. Es herrscht große Freude, denn es ist Frühling und die Kinder waren schon lange nicht mehr draußen. Doch bald ist Clara betrübt. Sie fühlt sich benachteiligt, weil sie nicht laufen kann. Während Heidi und Rudi, der ihnen im Park begegnet ist, Schmetterlingen nachjagen, versucht Clara erneut aufzustehen und stürzt. Verzweifelt und frustriert macht sie Heidi insgeheim zum Vorwurf, dass sie für einen Moment nicht bei ihr geblieben ist. Auch von den schönen Schmetterlingen lässt sie sich nicht aufmuntern, obwohl Heidi sie nur gefangen hat, damit Clara sie zu Hause malen kann. Als die Gruppe früher zurückkehrt als erwartet und Clara in ihrem Zimmer allein gelassen werden möchte, fühlt sich Fräulein Rottenmeier wie immer in ihrer übertriebenen Sorge um das Kind bestätigt. Doch Heidi gibt nicht auf und versucht Clara wieder Mut zu machen. Der Anblick der tanzenden Schmetterlinge, die in Heidis Augen Freunde sind - genau wie sie und Clara - bringt die beiden einander wieder näher.
"Heidi 3D", "Heidi vermisst die Berge." Schon bald bekommt Heidi in Frankfurt Sehnsucht nach ihren Bergen. Um sie sehen zu können, macht sie sich während der Mittagsruhe heimlich auf die Suche nach dem höchsten Punkt der Stadt. Auf der Straße lernt sie Rudi kennen, einen frechen Drehorgelspieler. Er hilft ihr, sich zurechtzufinden und den übellaunigen Küster des Glockenturms zu überlisten. Doch oben angekommen, wird Heidi sehr traurig, als sie statt Berge, nur ein Häusermeer erblickt. Der Küster versteht ihr Heimweh und lehrt sie stattdessen ihre Phantasie zu benutzen. Zum Trost überlässt er Heidi zwei obdachlose Kätzchen. In der Zwischenzeit sucht man im Hause Sesemann schon verzweifelt nach Heidi. Sebastian, der Diener, und Tante Dete sind vor allem bemüht, ihren unerlaubten Ausflug vor Fräulein Rottenmeier zu verbergen. Gerade noch rechtzeitig zur Lesestunde kann Sebastian Heidi ins Haus zurückschmuggeln. Auch gelingt es ihm, die Kätzchen zu verstecken, die Fräulein Rottenmeier niemals dulden würde. Heidi entgeht noch einmal einer Strafe. Am Abend berichtet sie Clara, die natürlich in alles eingeweiht war, von ihrem kleinen Abenteuer. Stolz präsentiert sie die Kätzchen, die von nun an ihnen beiden gehören sollen - heimlich, versteht sich.
"Heidi 3D", "Die Mutprobe." Bärli, die Ziege, ist über Nacht gesund geworden, was alle freut und die Wogen zwischen Heidi und ihrem Großvater glättet. Doch Karl, der freche Sohn des Lehrers, macht Peter das Leben schwer. Zusammen mit der streitlustigen Theresa und dem unbedarften kleinen Willi bedrängt Karl den Geißen-Peter. Sie wollen ihm seinen Monatslohn abjagen. Nachdem sogar Heidi in den Ärger hineingezogen wird, fordert Peter Karl zu einem gefährlichen Kräftemessen heraus. Als sie eine steile Bergwand hinaufklettern, stürzt Karl beinahe ab. Heidi überlegt nicht lange, sondern rennt los, um den Großvater um Hilfe zu bitten. In einer dramatischen Aktion können Peter und der Alm-Öhi Karl retten. Danach verjagt der wütende Großvater Karl und die anderen Kinder. Die Wut des Großvaters richtet sich auch gegen Peter. Doch schnell schlägt der Ärger in Zuneigung und Sorge für den Jungen um, auch wenn der Alm-Öhi solche Gefühle nur schwer zum Ausdruck bringen kann. Denn vor allem Verlustän
"Heidi 3D", "Peters Schatz." Winter ade und endlich Frühling. Heidi und Peter wollen so schnell wie möglich das Baumhaus beziehen. Doch als Peter die kleine Schatzkiste mit der Uhr seines Vaters sucht, ist sie verschwunden. Dass nur Karl und seine Bande dafür verantwortlich sein können, steht für Peter außer Frage, nur darf er ohne Beweise niemanden beschuldigen. Heidi weiß das nur zu gut, da sie selbst einmal zu Unrecht des Diebstahls bezichtigt wurde. Peter ist ungeduldig, er will Rache. Mit Großvaters Hilfe tüftelt sie daher einen schlauen Plan aus, mit dem sie den Schatzräubern auf die Schliche kommen und sie überführen will. Das Vorhaben gelingt. Karl und Theresa erhalten ihre gerechte Strafe, doch gelernt haben sie wie immer nichts daraus. Als Willi - der zuvor wegen seiner Trägheit aus der Gruppe ausgeschlossen wurde - stolz berichtet, wie er Peter und Heidi verfolgt und ihr Versteck im Wald entdeckt hat, beschließen sie sofort, das Baumhaus bei der nächsten Gelegenheit zu erobern. Noch wissen Peter und Heidi nichts davon. Unbekümmert genießen sie die schöne Aussicht von ihrem geliebten Rückzugsort im Wald und begrüßen lautstark den erwachenden Frühling.
"Heidi 3D", "Heidi soll lesen lernen." Claras unkonventionelle Großmama, eine Schauspielerin - erobert das Haus der Sesemanns. Schon bald rettet sie Heidi vor den zweifelhaften Lehrmethoden des Privatlehrers, Herr Bahner. Großmama möchte Heidi das Lesen auf spielerische Art näher zu bringen, um sie so für Bücher zu begeistern. Deshalb möchte sie mit den beiden Mädchen ein kleines Theaterstück einstudieren. Heidi und Clara sind davon begeistert. Im Gegensatz zu Herrn Bahner, denn die Proben rauben ihm kostbare Zeit bei den Studien mit der verschüchterten Heidi. Am liebsten würde er sie pausenlos mit seinen wenig kinderfreundlichen Lehrmethoden quälen, nur um deren Effektivität zu beweisen. Da Fräulein Rottenmeier nie auf die Idee käme, seine Autorität und Expertise in Frage zu stellen, steht sie zunächst hinter ihm. Erst als die Großmama herausfindet, warum Heidi keinen Spaß am Lesen hat und ständig niedergeschlagen ist, wendet sich das Blatt: Der grauenvolle Lehrer wird von den Damen im hohen Bogen aus dem Haus geworfen. Frau Sesemann beschließt, die beiden Mädchen künftig selbst zu unterrichten und zwar zusammen.