König Wenzel von Böhmen (Vladimír Javorský) ist ausschließlich an seiner eigenen Machterweiterung interessiert. In den Verhandlungen mit Machthabern werden ihm Jan Hus (Matej Hádek) und seine Ansichten bald hinderlich.
Die Kirche des 14. Jahrhundert ist über die kritische Prager Universität unter Rektor Hus (Matej Hádek) alles andere als begeistert und verbrennt die, von ihnen als ketzerisch bezeichneten, Schriften des englischen Gelehrten Wycliff.
Skrupellos arbeitet Gegenpapst Baldassare Cossa (Tomás Dastlík) an der Erhaltung seiner Macht, doch auch er wird bald selbst zum Opfer seiner gefährlichen Machenschaften.
Das Konzil von Konstanz ist vordergründig für die Einheit der Kirche einberufen. Vor allem aber verlangen mächtige Geistliche den Anspruch auf Macht und Gefolgschaft.
In Prag hat Jan Hus (Matej Hádek) zahlreiche Anhänger - sie verspotten das rabiate Vorgehen der Kirche mit umstrittenen Schriften und besuchen Hus Predigten, die er oft nicht auf lateinisch, sondern auf tschechisch hält.
Königin Sophie von Bayern (Marika Soposká) verteidigt Jan Hus (Matej Hádek) vor dem Königshaus und ihrem Ehemann, König Wenzel. Doch auch die böhmische Königin ist gefangen - in einem goldenen Käfig.