Der polnische Filmemacher Michal Wnuk findet eine Agfa-Kiste mit 120 Fotos und zwei Amateurfilmen aus dem Zweiten Weltkrieg. Er glaubt, den Krieg durch die Augen seines Großvaters sehen zu können, der als polnischer Arzt in der Wehrmacht diente. Bei näherer Betrachtung zeigt sich aber, der Großvater kann die Fotos nicht gemacht haben, denn er war nicht an diesen Kriegsschauplätzen. Die Fotos zeigen Kriegsgefangene in Frankreich und Russland - und den Warschauer Aufstand 1944 aus deutscher Sicht. Schnappschüsse der Krieges, Erinnerungen in schwarz-weiß. - Michal Wnuk mit einem Portrait seines Großvaters Alojzy Kunsdorf, der während des Zweiten Weltkriegs als Arzt in der Wehrmacht diente.
Johanna Langefeld, Oberaufseherin der Frauenkonzentrationslager Ravensbrück und Auschwitz, floh mit Hilfe ihrer früheren polnischen Gefangenen 1946 in Krakau aus dem Gefängnis, wo sie für ihren Prozess gegen Nazi-Verbrecher gefangen gehalten war. Wer war Johanna Langefeld? - Zeitzeugin Joanna Penson denkt zurück an die Aufseherin Johanna Langefeld.
Après un tragique incendie au Colectiv Club, discothèque de Bucarest, le 30 octobre 2015, de nombreuses victimes meurent dans les hôpitaux des suites de blessures qui n’auraient pas dû mettre leur vie en danger.
Alljährlich unterziehen sich in Polen viele Menschen einem Exorzismus, weil sie befürchten vom Teufel besessen zu sein. Dieses antiquiert anmutende Ritual ist im streng katholischen Polen wieder gesellschaftsfähig geworden, seit sich der 2005 verstorbene Papst Johannes Paul II. zur Teufelsaustreibung bekannt hat. Der polnische Filmemacher Konrad Szolajaski zeigt in seinem Film drei junge Frauen, die sich für besessen halten und deshalb an einen Exorzisten wenden. Eine schockierende und aufwühlende Dokumentation über Menschen, die sich lieber angsteinflößenden Ritualen unterwerfen, als medizinische und therapeutische Hilfe zu suchen. Eine Dokumentation von Konrad Szolajaski.Im Bild: Paulina mit ihrem Exorzisten.
Ulli Wegner, der weltbekannte Boxtrainer, brachte über ein halbes Dutzend Weltmeister hervor. Er war über zehn Jahre in Folge „Trainer des Jahres“. Was ist das für einer, der sich immer wieder durchboxt? Ein Film mit vielen privaten Momenten, mit den Meilensteinen seiner Karriere, Erfolgen und Misserfolgen. Das Leben gesehen vom Rande des Ringes aus. - Ulli Wegner am See mit Blick auf Penkun.
ARD/rbb GEHEIMSACHE MAUER, "Die Geschichte einer deutschen Grenze", Film von Jürgen Ast und Christoph Weinert, am Dienstag (02.08.11) um 22:45 Uhr im ERSTEN.
Am 13. August 2011 jährt sich zum 50. Mal der Tag, an dem mit der Teilung Berlins die Spaltung Deutschlands und Europas vollendet und für mehr als zweieinhalb Jahrzehnte zementiert wurde. Erzählt wird die Geschichte der Berliner Mauer und Innerdeutschen Grenze aus einer neuen Perspektive: Aus der Sicht derer, die sie geplant, erbaut und bewacht haben. - Spielszene: Kommandozentrale der nie verwirklichten "Mauer 2000".
Auftritt von Feine Sahne Fischfilet auf dem Festival "Wasted in Jarmen" im Sommer 2016. Im Vordergrund links der Gitarrist Christoph Sell, in der Bildmitte der Sänger Jan "Monchi" Gorkow.
Das Leben im Hamsterrad: Die einen machen ein Vermögen, die anderen schuften zum Billiglohn. Was ist unsere Arbeit noch wert und wo liegt die Schmerzgrenze? Persönliche Einblicke geben in diesem Film der Milliardär Reinhold Würth und eine seiner Fabrikarbeiterinnen, der Start-up-Unternehmer Niklas Östberg und eine seiner Fahrradkurierinnen, sowie der Jungbauer Bertram Dohle aus dem Sauerland. Im Bild: Reinhold Würth beim Diktat am Schreibtisch.
Die Polizei wird auch mit Verbrechen konfrontiert, die sie aus DDR-Zeiten kaum kannte, wie etwa Banküberfälle. Die D-Mark und die schlecht gesicherten Filialen locken Täter an.
Alex war mit Anfang 20 schon an über zehn Schulen. Nirgends hat er es lange ausgehalten, mit Disziplinzwang und der Konkurrenz unter den SchülerInnen kam er nicht klar. So ging es auch Lena, die sich in der Schule nie frei fühlte und stets gegen die Regeln des Landlebens aufbegehrte. Und für Hanil aus Aachen war Schule eine lästige und völlig sinnfreie Pflichtveranstaltung. Doch sie alle wollten stattdessen nicht nur einfach nichts machen, sondern eine Zukunft für sich reklamieren, die Spaß und Sinn macht. Sie alle sind Teil einer Klasse der Schule für Erwachsenenbildung (SFE) in Berlin. Seit 1973 besteht die SFE als basisdemokratisches Projekt: kein Direktor, keine Noten. Bezahlt werden die Lehrkräfte von den SchülerInnen, die gemeinsam über alle organisatorischen Fragen abstimmen. Damit ist die SFE extrem erfolgreich und schaffte es bis ganz nach oben in den Schulwettbewerben.