Republik in Flammen - Der Justizpalastbrand und seine Folgen
Bis heute werden am Grabmal von Josef Grössing in Schattendorf Gedenkveranstaltungen abgehalten. Josef Grössing ist eines der beiden Opfer, die durch von Mitgliedern der Frontkämpfer-Vereinigung abgegebenen Schüsse getötet wurden.
Ungarnaufstand im Oktober 1956: Nach dessen Niederschlagung durch die russische Armee haben im Herbst 1956 ca. 180.000 – 200.000 Ungarn die Flucht ergriffen. Die Hauptroute führte über die ungarisch-österreichische Grenze im Burgenland. In Österreich, das im Jahr zuvor den Abzug der russischen Soldaten erlebt und mit dem Staatsvertrag seine Souveränität wiedererlangt hatte, wurden die Flüchtlinge mit großem Engagement versorgt und aufgenommen – ein frühes Beispiel für „Willkommenskultur“.
Ein Attentat als Auslöser für den Ersten Weltkrieg. Das Auto des ermordeten österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand im Heeresgeschichtlichen Museum, Wien.
Menschen & Mächte: "Alois Mock - Europäische Sternstunden", Das Ende der Teilung Europas beginnt an Österreichs Grenze. Vor 30 Jahren zerschneidet der österreichische Außenminister Alois Mock mit seinem ungarischen Kollegen Gyula Horn den Stacheldraht des "Eisernen Vorhangs". Es ist das Symbolbild, das das Ende des "Kalten Kriegs", die Spaltung Europas in einen kommunistischen Osten und den freien Westen, markiert. Das Foto an Österreichs Grenze ist inszeniert und es wirkt. Mit dem Wegfall des Stacheldrahts an Österreichs Ostgrenzen wird wenige Monate später auch die Berliner Mauer fallen. Alois Mock steht im Mittelpunkt dieser europäischen Sternstunde. Und er ist auch bei einem zweiten historischen Ereignis zentral im Bild. Vor einem Vierteljahrhundert tritt Österreich der Europäischen Gemeinschaft, der heutigen EU, bei. Die schwierigen Brüsseler Verhandlungen sind die Schlussphase eines steinigen Wegs nach Europa. Die Persönlichkeit Alois Mock ist auch mit diesen dramatischen Stunden aufs engste verbunden. Mit Österreichs Beitritt zur EU wird auch der Weg für die ostmitteleuropäischen Staaten frei, die bis zum Sommer 1989 hinter einem ideologischen und realen Stacheldrahtzaun leben mussten. Das politische Porträt eines Mannes vor dem Hintergrund zweier europäischer Sternstunden von Gerhard Jelinek.
Menschen & Mächte: "Alois Mock - Europäische Sternstunden", Das Ende der Teilung Europas beginnt an Österreichs Grenze. Vor 30 Jahren zerschneidet der österreichische Außenminister Alois Mock mit seinem ungarischen Kollegen Gyula Horn den Stacheldraht des "Eisernen Vorhangs". Es ist das Symbolbild, das das Ende des "Kalten Kriegs", die Spaltung Europas in einen kommunistischen Osten und den freien Westen, markiert. Das Foto an Österreichs Grenze ist inszeniert und es wirkt. Mit dem Wegfall des Stacheldrahts an Österreichs Ostgrenzen wird wenige Monate später auch die Berliner Mauer fallen. Alois Mock steht im Mittelpunkt dieser europäischen Sternstunde. Und er ist auch bei einem zweiten historischen Ereignis zentral im Bild. Vor einem Vierteljahrhundert tritt Österreich der Europäischen Gemeinschaft, der heutigen EU, bei. Die schwierigen Brüsseler Verhandlungen sind die Schlussphase eines steinigen Wegs nach Europa. Die Persönlichkeit Alois Mock ist auch mit diesen dramatischen Stunden aufs engste verbunden. Mit Österreichs Beitritt zur EU wird auch der Weg für die ostmitteleuropäischen Staaten frei, die bis zum Sommer 1989 hinter einem ideologischen und realen Stacheldrahtzaun leben mussten. Das politische Porträt eines Mannes vor dem Hintergrund zweier europäischer Sternstunden von Gerhard Jelinek.
Walter Gellert, Franz-Robert Wagner (Generalstabschef Feldmarschallleutnant Alfred Jansa), Reinold Tischler, Peter Matic (General Wilhelm Zehner), Martin Muliar.