Ein Turmfalken-Paar bezieht im Frühling einen außergewöhnlichen Brutplatz inmitten einer Großstadt. Die Partnerschaft wirkt vorerst harmonisch, doch bald wendet sich das Blatt. Neben der schicksalshaften Brutsaison in der Stadt stellt der Film auf emotionale und ausdrucksstarke Weise das Leben der häufigsten Falkenart Europas vor.
Mit fast drei Metern Flügelspannweite ist der Bartgeier der größte Greifvogel der Alpen. Seine erfolgreiche Wiederansiedlung ist ein einzigartiges Beispiel für grenzüberschreitenden Naturschutz.
Im Mittelalter begann man, die unzugänglichen Sümpfe und Moore zwischen den Flüssen Moldau und Lainsitz im Süden Böhmens in ein Netzwerk von Teichen und Kanälen für die Fischzucht zu verwandeln. Doch die Natur wurde hier nicht zerstört. Im Gegenteil: Hier entstanden über die Jahrhunderte eine märchenhafte Landschaft und ein einmaliges Tierparadies.
Ein Turmfalken-Paar bezieht im Frühling einen außergewöhnlichen Brutplatz inmitten einer Großstadt. Die Partnerschaft wirkt vorerst harmonisch, doch bald wendet sich das Blatt. Neben der schicksalshaften Brutsaison in der Stadt stellt der Film auf emotionale und ausdrucksstarke Weise das Leben der häufigsten Falkenart Europas vor.
Expedition ins Schilf - Nationalpark Neusiedler See
Der Neusiedlersee ist Österreichs größter See und der westlichste Steppensee Europas. Der Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel, der ihn beschützt, ist für Tiere und Pflanzen eine Schnittstelle ohne Gleichen: Hier begegnen die Alpen der Steppe, hier kann man den Hauch des Nordens ebenso fühlen wie die Wärme des Mittelmeeres. Dazu kommt seine internationale Bedeutung als Rastplatz für Zugvögel: Im Frühling, wenn sie nach Norden ziehen, und im Herbst, wenn es nach Süden geht, werden der See und seine Umgebung von Hunderttausenden Vögeln besucht - Ereignisse, die Jahr für Jahr Birdwatcher aus aller Welt nach Österreich führen. Das Gebiet ist so außergewöhnlich - zu 4/5 auf österreichischem und zu 1/5 auf ungarischem Territorium -, dass es von der UNESCO 2001 zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Die Dokumentation konzentriert sich auf all die "Naturwunder" und auf jene Tiere, die für diese Landschaft sehr charakteristisch sind. Im Bild: abendlicher Heimflug der Wildgänse im Hochwinter.
Der Film zeigt, wie es im einstigen Wirtschaftswald zur "Katastrophe" kam und wie daraus heute der "Urwald von morgen" heranwächst, wie perfekt hier Werden, Wachsen und Vergehen ineinandergreifen und warum der Borkenkäfer nicht zum Totengräber, sondern zum Geburtshelfer wurde. Im Bild: der Lusen im Winter.
Das Naturschutzgebiet rund um die Weltenburger Enge mit einer faszinierenden Vielfalt an Lebensformen zählt zu den ältesten Bayerns. Der Film begleitet die Gebietsbetreuerin Franziska Jäger ein Jahr lang bei ihrer Arbeit. Ihre Aufgabe ist es, durch zum Teil erstaunliche Maßnahmen den spezifischen Lebensraum der Tiere und Pflanzen zu erhalten und zu schützen.
Igel kennt doch jedes Kind! Wirklich? Oft leider nur überfahren auf der Straße. Dabei leben die stacheligen Mitbewohner mitten unter uns, wenn man sie lässt. Denn leider macht es ihnen der Mensch immer schwerer.