Auf dem Hund: Die Praxis im grössten Teil der Schweiz zeigt: Schutzhunde können Schafherden effizient gegen Wölfe schützen. Zahlreiche professionelle Schäfer haben deshalb mit Wolfsrissen kaum noch Probleme.
Fleischfresser: Obwohl Honigdachse ihren Namen der Vorliebe für Honig verdanken, umfasst ihr Speiseplan eine grosse Palette verschiedenster Beutetiere wie Mäuse, Frösche, Insektenlarven, Vögel, Schlangen und Aas. Pflanzliche Nahrung mögen sie dagegen nicht besonders.
Pure Neugier: Junge Wölfe sind extrem neugierig und lernfähig. Gewöhnen sie sich an Menschen - etwa wenn Jäger Innereien nach dem Abschuss eines Tieres im Wald zurücklassen - können sie ihre natürliche Scheu verlieren.
Stummer Fisch: Immer wieder kommt es zu Fischsterben in der Schweiz durch Gülle oder Gifte aus der Industrie, Haushalten oder aus der Landwirtschaft. Auch die Klimaerwärmung setzt den Fischen zu.
Männer mit Zähnen: Elefanten-Bullen wie Maxi mit seinen langen Stosszähnen im Zoo, gibt es in freier Wildbahn nur noch selten. Die Jagd nach Elfenbein hat über Jahrhunderte zu Bullen mit kleinen oder gar keinen Stosszähnen geführt.
Giftige Pracht: Viele Topfpflanzen aus Gärtnereien für den Verkauf an Private sind mit Insektiziden so vorbehandelt worden, dass die ganze Pflanze inklusive Blüten nicht nur für Blattläuse giftig wird, sondern auch für Bienen.
NETZ NATUR: Was tun mit der fremden Art?
Vor zwanzig Jahren wurden Asiatische Marienkäfer zur Bekämpfung von Blattläusen eingeführt und haben sich seither rasant über Europa verbreitet.
SRF/Felix Labhardt
Der Absturz: Der Einsatz des Gifts DDT in der Landwirtschaft, hat den Wanderfalken in den 1960iger Jahren in Europa an den Rand des Aussterbens gebracht.
Gerettet: Vor hundert Jahren war der asiatische Löwe bis auf 20 Tiere ausgerottet. Die Rettung kam in letzter Minute, der Bestand erholte sich auf über 500 Tiere und wächst weiter.
Endstation: Immer wieder kommt es zu Fischsterben in der Schweiz durch Gülle oder Gifte aus der Industrie, Haushalten oder aus der Landwirtschaft. Auch die Klimaerwärmung setzt den Fischen zu.
Heimlich wie Zorro?: Der nordamerikanische Waschbär ist aus Gehegen ausgebüxt und breitet sich in Europa aus. Eine putzige Bereicherung unserer Fauna oder ein gefährlicher Nesträuber?
NETZ NATUR
Wer braucht Schutz vor wem?
Fotofallen sind ein wichtiges Arbeitsmittel, um die Bewegungen der Wölfe in der Schweiz zu beobachten.
SRF/Claudio Spadin/AJF GR
Grosszügig: Die Löwen Indiens machen nicht nur Jagd auf Hirsche und Antilopen. Sie dürfen sich auch ganz selbstverständlich öfter mal ein Rind oder einen Büffel holen.
NETZ NATUR: Pflanzen wie Menschen?
Pilze spielen bei der unsichtbaren Kommunikation, dem unterirdischen Wasser- und dem Nährstofftransport der Bäume im Wald eine Schlüsselrolle.
SRF/Yle
Hoch hinaus: Durch den gleichzeitigen Anbau mehrerer, widerstandsfähiger Hochstamm-Sorten kann auf einem Obstbetrieb der Pestizideinsatz massiv reduziert werden - und trotzdem rentieren.
Männer mit Zähnen: Elefanten-Bullen wie Maxi mit seinen langen Stosszähnen im Zoo, gibt es in freier Wildbahn nur noch selten. Die Jagd nach Elfenbein hat über Jahrhunderte zu Bullen mit kleinen oder gar keinen Stosszähnen geführt.
Andreas Moser
Redaktionsleiter und Moderator Netz Natur
2016
SRF/Oscar Alessio
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