"Reiseckers Reisen", "Ennstal." Unterwegs im steirischen Ennstal muß Michael Reisecker unbedingt bei einem langjährigen Steinesammler vorbeischauen, der sein halbes Haus mit Mineralien gefüllt hat, weil er "nichts in der Natur zurücklassen kann". Dann nähert er sich dem Langlaufparadies Ramsau, mit einem der dichtesten Loipennetze Europas. Hier tummeln sich neben den Langlauf-Touristen auch die Mitglieder der Nationalteams und junge Nachwuchstalente, begleitet von Profis und Trainern. Selbst die Langlaufschier angeschnallt, stellt sich der Mann mit der Brillenkamera in die Spur und animiert zum kurzen Plausch auf der Piste. Am Anfang des Sölktals lernt er schließlich einen richtigen "Holzwurm" kennen. Der ehemalige Forstarbeiter hat sich ganz dem Arbeiten mit Holz verschrieben. Aus Abfall- und Restholz fertigt er Gebrauchsgegenstände und vor allem phantasievolle Gebilde, die ihm förmlich aus der künstlerischen Hand gerissen werden.
"Reiseckers Reisen", "Dreiländereck." In Vorarlberg kommt Michael Reisecker auf einem Hundesportplatz mit einer Agility-Trainerin ins Gespräch, bevor er in Feldkirch, am westlichsten Punkt Österreich, ein junges Paar auf seiner Haus-Baustelle aufsucht. Wie man in Liechtenstein mit einem fahrenden Würstelstand sein Auskommen findet, erfährt der Mann mit der Brillenkamera von einem gebürtigen Schweizer. Im kleinen Fürstentum sind vor allem Menschen aus den Nachbarländern tätig, wie eine Ingenieurin aus Deutschland, die hier über ihre Züricher Firma eine Baustelle leitet. Auf dem Weg in die Schweiz fällt schließlich ein seltsamer Schrott-Baum auf, dessen Schöpfer der Dokumentarfilmer unbedingt ausfindig machen muss.