Von links nach rechts: Stefan Schnell (Andreas Lust), Jan Schnell (Simon Morzé), Angelika Schnell (Ursula Strauss) und Harald Franitschek (Wolf Bachofner).
Während Stefan Schnell sich von der unüblichen Leiche gefordert fühlt, muss Angelika Schnell (Ursula Strauss) gegen Selbstüberschätzung, Proporz und Machtspielchen antreten - und sitzt dabei nicht immer am längeren Hebel.
"Schnell ermittelt", "Valerie Lesky." Eine Frau wird erdrosselt und dann auch noch vom Balkon geworfen. Wer wollte hier so sicher gehen? Und warum? Diesen und anderen Fragen geht Angelika Schnell in diesem Mordfall nach. Sehr zum Leidwesen ihres Kollegen Franitschek, der bereits beim italienischen Gastwirt Giulio aufgehört hätte zu ermitteln. Nicht so Angelika. Denn sie sieht als einzige, dass Elisabeth, die Schwester der Toten, und ihr Mann Philipp irgendetwas zu verbergen haben.Im Bild (v.li.): Ursula Strauss (Angelika Schnell), Marion Mitterhammer (Elisabeth Schwarz).
Angelika Schnell ist zurück. Wie sie allerdings zurück ist, das weiß sie selbst nicht so genau. Und sie weiß auch nicht, ob sie überhaupt zurück sein will. Somit sind auch Franitschek, Maja und Kemal unsicher, ob die Chefin jetzt wieder die Chefin ist - oder nicht. Aber weil Angelika so ist wie sie ist, tut sie bald wieder das, was sie am besten kann und mischt sich einen Fall von häuslicher Gewalt ein, der bei näherer Betrachtung gar nicht so häuslich ist, sondern bis in die höchsten politischen Kreise in Guatemala hineinreicht. Schnell ist Angelika mit brutal misshandelten Frauen konfrontiert und mit einem Psychiater, der in seinen Klienten vor allem Versuchskaninchen sieht. Und im Auge dieses Sturms steht die Ärztin und Frauenaktivistin Ana Sofia Pinero, die sich von einem früheren Peiniger verfolgt fühlt und deren blanke Angst sie zu Angelika führt. Doch Angelika sieht in den Augen dieser Frau weit mehr als nur Angst. Sie sieht Schmerz. Und sie sieht Schuld. Im Bild (v.on links): S
"Schnell ermittelt", "Alice Leutgeb." Die Hochzeit muss nicht zwingend der schönste Tag im Leben einer Frau sein: Die junge Braut Alice Leutgeb wird samt weißem Kleid und neuem Ehering im Wald gefunden. Die ersten Spuren führen Angelika und Franitschek zu einer mysteriösen Lebensgemeinschaft von Aussteigern, und auch Alice' Witwer scheint keine weiße Weste zu haben. Angelika und Franitschek merken bald, dass sie in eine ihnen fremde Welt eintauchen und einige persönliche Verstrickungen entwirren müssen, um den Täter zu finden. Inzwischen wird Angelikas Sohn Jan mit Drogen aufgegriffen.
Der Ex-Häftling Alan Richter wird im nächtlichen Transdanubien brutal überfahren aufgefunden. Angelika und Franitschek beginnen im dubiosen Raser-Milieu zu ermitteln. Angelika verbündet sich mit einem Insider aus der Szene, und die Klärung des Falls scheint immer näher zu rücken. Dann jedoch gerät Angelika selbst zwischen die Fronten rivalisierender Raser. Jan hat inzwischen sein Geständnis widerrufen und beschuldigt nun Anna des Mordes an Nico Schnabel und Dennis Maida. Es steht Aussage gegen Aussage und Angelika ist entschlossener denn je ihrem Sohn zu helfen. Im Bild: Lili Epply (Rolle: Anna "Anamo" Moser) und Ursula Strauss (Rolle: Angelika Schnell).