Odette Varon-Vassard, Historikerin, Fernuniversität Patras: „Jeder Jude war eine Bedrohung. (...) In Griechenland gab es viele Verhandlungen zwischen der jüdischen Führung und den Besatzungsbehörden, bis ab März 1943 alle Juden in die Züge verladen wurden.“
Konstantinos Tsoukalas, emeritierter Professor für Soziologie an der Universität Athen: Ab 1980/85 gibt es keine Alternative innerhalb des politischen und wirtschaftlichen Systems. "Wir erleben ein System, das nur auf seinen eigenen Bauchnabel schaut."
Yiannis Papatheodorou, Professor für neugriechische Literatur an der Universität Ioannina: "Die Haltung der griechischen Gastarbeiter gegenüber Deutschland war ambivalent. Die Erinnerungen an den Krieg waren noch sehr frisch."
Polymeris Voglis, Professor für Geschichte, Universität Thessalien: „Die Diktatur des 4. August war eine Option, (...) die es auch in anderen Ländern Europas gab: die Installierung diktatorischer Regime oder die offene Entfaltung faschistischer Bewegungen.“
Chrysafis H. Iordanoglou, Wirtschaftshistoriker an der Panteion-Universität Athen: "Im Griechenland der Jahre von 1953 bis 1973 war das vorrangige Ziel, mit allen Mitteln Investitionen zu ermutigen. Vor allem Investitionen in die Industrie."
Odette Varon-Vassard, Historikerin, Fernuniversität Patras: „Jeder Jude war eine Bedrohung. (...) In Griechenland gab es viele Verhandlungen zwischen der jüdischen Führung und den Besatzungsbehörden, bis ab März 1943 alle Juden in die Züge verladen wurden.“