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Smillas Gespür für Schnee
(Smilla's Sense of Snow) GB/D, 2025

232 Fans- Serienwertung2 505472.14von 7 Stimmeneigene: –
"Smillas Gespür für Schnee"-Serienforum
User 1656114 schrieb am 30.01.2026, 22.30 Uhr:
Da kann ich meinem Vorredner nur beipflichten. Der Spielfilm war deutlich besser. Die story hier wirkt langgezogen. Es wurden krampfhaft Buzzwords reingepackt, die man in Deutschland 2025 als Drehbuchautor anscheinend verwenden muss, um das Drehbuch verkauft zu bekommen. Klimawandel, Flüchtling mit Wurzeln in Nordafrika, Überwachungsstaat, Nadsi-Experimente an Menschen usw. Das ist in Serien mit deutscher Produktion mittlerweile so einseitig und monoton, dass es abstößt. M'Bareks Rolle passt null in die Serie. Ein Linksextremist, der in Deutschland geboren sein soll und dann nach Tunesien ging, aber wegen Molotowcocktailwerferei nach Dänemark geflüchtet ist. Er verrät Smilla, um Papiere zu bekommen, und die dumme Trine verzeiht ihm. Sorry, das ist einfach nur Bockmist. Wenn man dann noch in der sechsten Folge sieht, wie schlecht die "Höhle" dekoriert ist, dann gibt es einfach zu viel Abzüge. Lohn sich nicht. 1 von 5
Frommi schrieb am 22.12.2025, 17.26 Uhr:
Natürlich hat man den Film im Kopf und vergleicht.
Aber mal unabhängig davon: es ist immer schwierig und herausfordernd aus einer literarischen Vorlage und/oder der Verfilmung eine Serie zu kreieren.
In diesem Fall ist das leider nicht gelungen.
Sie wirkt größtenteils uninspiriert und - auch wenn es in Schnee und Eis spielt - wenig empathisch, was die Protagonisten und deren Entwicklung betrifft.
Während Smilla (Filippa Coster-Waldau) noch ein interessantes neues Gesicht ist und die Figur drehbuchgemäß darstellt, ist Elyas M’Barek m.M.n. eine Fehlbesetzung, die wahrscheinlich dem deutschen Koproduzenten ARD Degeto geschuldet ist. Die Figuren wirken hölzern.
Der Plot ist langweilig, die Dialoge wirken aufgesetzt, die Mystik wenig mystisch, es kommt keine Stimmung auf. Die (schlechte) Synchronisation tut ein Übriges dazu.
Das Budget hat offensichtlich auch nur für ein steriles Setting gereicht.
So schleppt sich Smilla durch knapp sechs Stunden bis zum Ende.
Der Film (1997) ist auch kein kineastischer Höhepunkt, aber in zwei Stunden wird dort mehr geboten als in dieser Serie.
Schade.
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