Universum: "Auf der Lauer - Die unglaublichen Strategien der Tiere", 4. Teil: Jagd in der Tiefe. Mehr als zwei Drittel der Erdoberfl?che ist von Ozeanen bedeckt. Und doch wissen wir wenig ?ber den gr??ten Lebensraum der Welt und die Lebensbedingungen seiner Bewohner. Die Weltmeere sind vor allem eines: endlose "W?sten". Raubtiere ?ber und unter der Meeresoberfl?che m?ssen viel Zeit aufwenden, um Nahrung ?berhaupt erst einmal ausfindig zu machen. Jagen hei?t suchen, lange bevor es um die eigentliche Verfolgung geht. Die Beute ist noch dazu gut getarnt und schnell. Um in der riesigen Speisekammer nicht zu verhungern, haben Raubtiere hochspezialisierte F?higkeiten entwickelt. Sogar solche, die nicht ihrer Art entsprechen. Da gibt es Fische, die hunderte Meter weit fliegen k?nnen und V?gel, die wendiger tauchen als jeder Fisch. Fregattv?gel zeigen, wie man im Meer jagen kann, ohne nass zu werden. Der Sargassofisch macht seine ?u?erst mangelhaften Schwimmk?nste mit Mimikry wieder wett - ein Leben im treibenden Golftang, der Schutz suchende Jungfische direkt vor das perfekt getarnte Maul serviert. Die Welt im Meer steht Kopf: Der gr??te J?ger der Erde, der Blauwal, wird ausgerechnet durch die kleinsten Meereslebewesen satt, Seel?wen bleiben auch mitten im dichtesten Fischschwarm hungrig und in der dunklen Tiefsee hei?t es: Licht an ohne Sehsinn.Im Bild: Tintenfisch.
Sturmtaucher und kalifornische Seelöwen attackieren einen Sardinenschwarm. Die Sardinen drängen sich dicht aneinander und bewegen sich dabei völlig synchron, um den Angreifern zu entkommen.
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Die Cerrados, geisterhaft erleuchtet durch Schnellkäferlarven. Die Geheimwaffe der Larven ist das grüne Licht, es lockt ihre Beute an im Emas Nationalpark, Brasilien.
Die Honigdachse der Kalahari Wüste sind opportunistische Jäger und versuchen beinahe alles zu fressen, was ihnen über den Weg läuft oder vor die Füße fällt.
Wie auch kleine Stubentiger, pirschen sich Tigerjunge an alles an, was sich bewegt. Perfektes Training, um sich später fast lautlos ihrer Beute zu nähern.
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Ein männliches Parsons Chamäleon im Regenwald, Andasibe, Madagaskar. Chamäleons fangen ihre Beute mit ihrer langen klebrigen Zunge. Die Zunge kann mit einer Geschwindigkeit von bis zu 20 km/h heraus schießen.
Der Braunbär jagt im flachen Wasser nach Lachsen. Während der Lachswanderung deckt er fast 90% seines jährlichen Energiebedarfs.
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Die Honigdachse der Kalahari Wüste sind opportunistische Jäger und versuchen beinahe alles zu fressen, was ihnen über den Weg läuft oder vor die Füße fällt.