Am Anfang des Lebens steht das Meer. Die Ozeane unterscheiden die Erde von allen anderen Himmelkörpern im All. Ohne die Meere wäre unser Heimatplanet nur ein weiterer öder Gesteinsbrocken in der Unendlichkeit.
Teil 1 [Mit Frank Schätzing in die größten Tiefen der Ozeane]
Der Mond ist außerordentlich wichtig für den Lebensraum Ozean. Einer neuen Theorie zufolge soll der Trabant entstanden sein, als vor 4,5 Millionen Jahren der etwa marsgroße Planet Theia mit der Erde kollidierte. Theia selbst wurde bei dem Zusammenstoß zerstört, aber die Erde legte an Umfang zu und hat seither einen Begleiter auf ihrem Weg durch All. Gesperrt
Teil 1 [Mit Frank Schätzing in die größten Tiefen der Ozeane]
PHOENIX UNIVERSUM DER OZEANE - MIT FRANK SCHÄTZING, TEIL 1, "Abtauchen in die größten Tiefen der Weltmeere", am Freitag (13.12.13) um 20:15 Uhr.
Mit der Zeitkugel unterwegs: Moderator und Bestsellerautor Frank Schätzing katapultiert sich und den Zuschauer in nie gesehene Welten der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unserer Ozeane.
Moderator und Bestseller-Autor Frank Schätzing auf seiner Zeitreise begeistert über den Weißen Hai und seine große Familie: Wer käme bei diesen elegant aussehenden Tieren darauf, dass ihr Design schon vor über 400 Millionen Jahren angelegt wurde. Bereits im Devon biblisch betrachtet also am fünften Tag der Schöpfung - entwickelten ihre ersten Vertreter einen ziemlich gesunden Appetit."
Überraschung aus dem Eis: Der dänische Paläontologe Jørn Hurum kann es kaum glauben, die geheimnisvollen fossilen Fußabdrücke stammen von einem Nilpferd .
Moderator und Bestsellerautor Frank Schätzing heuert in der Zukunft auf dem Forschungsschiff "Seaorbiter" an. Mit diesem mehrstöckigen Gefährt wollen Wissenschaftler lautlos und störungsfrei die Ozeane erforschen.
PHOENIX UNIVERSUM DER OZEANE - MIT FRANK SCHÄTZING, TEIL 3, am Samstag (27.12.14) um 23:15 Uhr.
Ein Pantodon greift an. Trotz seines gefährlichen Aussehens war das Pantodon ein harmloser Pflanzenfresser. Das Tier lebte während des Eozän auf Spitzbergen - zu einer Zeit, als statt Schnee und Eis dichtes Grün die Inselgruppe bedeckte.
Auf dem Ausguck eines Walfängers meditiert Moderator und Bestsellerautor Frank Schätzing über unser gespaltenes Verhältnis zu den majestätischen Riesen.
Teil 1 [Mit Frank Schätzing in die größten Tiefen der Ozeane]
Kelpwälder gelten als das ozeanische Gegenstück zu den Regenwäldern an Land. Sie sind außerordentlich artenreich. Forscher gehen sogar davon aus, dass heute viele Tausend Arten von Kelpbewohnern noch nicht bekannt sind
Teil 1 [Mit Frank Schätzing in die größten Tiefen der Ozeane]
PHOENIX UNIVERSUM DER OZEANE - MIT FRANK SCHÄTZING, TEIL 1, am Montag (11.08.14) um 20:15 Uhr.
Heute liegen die Schätze der Valdivia-Expedition im Berliner Naturkundemuseum. In unzähligen Gängen, Schränken und Gläsern lagern die Bewohner der Tiefsee und noch immer haben die Forscher ihnen nicht alle Geheimnisse entreißen können. Lange glaubte man beispielsweise, dass die abgeflachte Form der Funde eine Folge des Druckunterschieds zwischen Tiefsee und Oberfläche sei. Die moderne Forschung zeigt jedoch, dass es sich vielmehr um Anpassungen des lebendigen Tieres an seinen Lebensraum handelt.
Im Afar Dreieck in Äthiopien, einem der trockensten Landstriche der Welt, finden heute wegen des Wassermangels nur wenige Nomaden ihr Auskommen. Und doch entsteht gerade hier ein neuer Ozean.
Riesige Wellen an Südafrikas Küsten laden zum Surfen ein. Wo aber der Mensch in das Reich des Weißen Hais eindringt, kann es zu Unfällen kommen. An einigen Surfstränden, zum Beispiel in Muizenberg, sollen jetzt Strandwachen nach Haien Ausschau halten, die Surfer warnen und auf diese Weise das Risikofür die Sportler verkleinern.
Teil 1 [Mit Frank Schätzing in die größten Tiefen der Ozeane]
Ein Dauerbombardement von Meteoriten und Kometen gingen auf die junge Erde nieder. Aufkeimendes Leben wäre sofort wieder zerstört worden. Erst als der Meteoritenhagel zum Erliegen kam, konnte sich das Leben auf unserem Heimatplaneten ausbreiten.
Im Hafen des südafrikanischen Städtchens East - London tauchte am 22. Dezember 1938 der erste Quastenflosser im Fang eines Dampfschiffes auf. Marjorie Courtenay-Latimer, die Leiterin des städtischen Meeresmuseums, glaubte ihren Augen nicht zu trauen, als sie zwischen Seehecht und Sardinen ein Tier entdeckte, das seit mehreren Millionen Jahren ausgestorben sein soll.
Teil 1 [Mit Frank Schätzing in die größten Tiefen der Ozeane]
In hydrothermalen Quellen am Meeresboden könnte das Leben entstanden sein. Einige Schlote bieten optimale Bedingungen: Die Temperatur des aus dem Boden quellenden Wassers ist mit zirka 90 Grad keine Gefahr für die Bausteine des Lebens. Methan und Wasserstoff sind reichlich vorhanden. Vor allem aber: Die Kamine sind porös. Kammern und Kanäle ziehen sich durch die Schlotwand und bilden viele kleine Reaktionsräume. Hier treffen die Moleküle aufeinander, chemische Hochzeiten werden gefeiert und sind mit einer reichen Nachkommenschaft gesegnet: Aminosäuren, Zucker und Basen.
Wie kommt der Haifischzahn in die Alpen? Tatsächlich wurde der Meeresboden des Urozeans Tethys im Verlauf von Jahrmillionen zu den Alpen und Karpaten aufgefaltet. Aus diesem Grund können Wanderer immer wieder einmal in einigen tausend Metern über dem Meeresspiegel fossile Haifischzähne oder andere Überbleibsel mariner Lebewesen finden.
Wie ein Krokodil lauerte im Eozän der Ambulocetus Natans im flachen Wasser seiner Beute auf. Sein Name bedeutet "schwimmender Laufwal" - und genau das ist er, der Vorfahre unserer heutigen Wale.
Teil 1 [Mit Frank Schätzing in die größten Tiefen der Ozeane]
Die Nordseeküste - kaum wiederzuerkennen. Noch vor einigen Jahrhunderten sah es an Deutschlands Hausmeer so grün aus. Census-Forscher haben den ursprünglichen Lebensraum anhand alter Dokumente und Fundstücke Schritt für Schritt rekonstruiert.
Im Afar Dreieck in Äthiopien, einem der trockensten Landstriche der Welt, finden heute wegen des Wassermangels nur wenige Nomaden ihr Auskommen. Und doch entsteht gerade hier ein neuer Ozean.
Der dänische Paläontologe Jørn Hurum hat einen weiten Anfahrtsweg. Sein Ziel ist ein Kohlebergwerk nahe Longyearbyen auf Spitzbergen. Hier haben Arbeiter geheimnisvolle fossile Fußabdrücke entdeckt - unklar ist jedoch, von welchem Lebewesen.
Teil 1 [Mit Frank Schätzing in die größten Tiefen der Ozeane]
Charles Doolittle Walcott machte 1909 eine atemberaubende Entdeckung in den kanadischen Rocky Mountains. Im sogenannten Burgess Schiefer fand er die Überreste einer fremdartigen Vergangenheit. Die geheimnisvollen Lebewesen, die die Ozeane des Kambrium (vor etwa 540 bis 480 Millionen Jahren) bevölkerten, geben Wissenschaftlern bis heute Rätsel auf.
Teil 1 [Mit Frank Schätzing in die größten Tiefen der Ozeane]
PHOENIX UNIVERSUM DER OZEANE - MIT FRANK SCHÄTZING, TEIL 1, am Montag (11.08.14) um 20:15 Uhr.
In hydrothermalen Quellen am Meeresboden könnte das Leben entstanden sein. Einige Schlote bieten optimale Bedingungen: Die Temperatur des aus dem Boden quellenden Wassers ist mit zirka 90 Grad keine Gefahr für die Bausteine des Lebens. Methan und Wasserstoff sind reichlich vorhanden. Vor allem aber: Die Kamine sind porös. Kammern und Kanäle ziehen sich durch die Schlotwand und bilden viele kleine Reaktionsräume. Hier treffen die Moleküle aufeinander, chemische Hochzeiten werden gefeiert und sind mit einer reichen Nachkommenschaft gesegnet: Aminosäuren, Zucker und Basen.
Teil 1 [Mit Frank Schätzing in die größten Tiefen der Ozeane]
Mit der Zeitkugel unterwegs: Moderator und Bestsellerautor Frank Schätzing katapultiert sich und den Zuschauer in nie gesehene Welten der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unserer Ozeane.
Dass in Mitteleuropa angenehme Temperaturen herrschen, verdanken wir dem Nordatlantikstrom - dem europäischen Ausläufer des Golfstroms. Der Motor dieser für uns so bedeutsamen Wasserbewegung ist das Eis des Nordens. In der Arktis wird das Wasser kälter und damit schwerer. Durch sein Absinken entsteht ein Sog, der weiteres Wasser vom Äquator nach Norden zieht. Diese warmen Fluten geben ihre Energie an die europäische Landmasse ab und schaffen so ein mildes, warmes Klima. Das in der Arktis abgekühlte Wasser dagegen wird auf dem Meeresgrund wieder in Richtung Äquator gedrückt. Dort erwärmt es sich und steigt erneut auf.
False Bay am Kap der guten Hoffnung ist ein Vogelparadies erster Güte. Kapkormorane, zahlreiche Möwen und Seevogelarten treffen sich hier zur Sardinenjagd. Doch gelegentlich werden die Jäger zu Gejagten, denn auf der Speisekarte des Weißen Hais steht auch "Geflügel".