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Alice Guy, die vergessene Filmpionierin
F, 2020
8 Fans- Wertung0 137473noch keine Wertungeigene: -
Filminfos
Der Name Alice Guy sagt vermutlich nur einigen besonders bewanderten Cinephilen etwas. Dabei war die Französin, die 1873 in Saint-Mandé geboren wurde und 1968 in den Vereinigten Staaten starb, die erste Regisseurin und Produzentin in der Filmgeschichte. Schon früh verstand sie, dass mit dem Kino eine neue Kunst geboren war, die sich wunderbar zum Geschichtenerzählen eignete. In rund 1.000 Filmen lotete Alice Guy ab 1896 die Möglichkeiten dieser im Französischen als "siebte Kunst" bezeichneten neuen Gattung aus. Sie war für die damalige Zeit außergewöhnlich produktiv und drehte als Einzige diesseits und jenseits des Atlantiks. Eisenstein und Hitchcock lobten ihre Arbeit, doch die Filmhistoriker ignorierten sie komplett, und das schon zu ihren Lebzeiten. In den letzten Lebensjahren versuchte Alice Guy mit verzweifelter Energie, ihre Filme wiederzufinden und die Kritiker auf sich aufmerksam zu machen - doch vergeblich. Die Dokumentation erzählt das ebenso fantastische wie tragische Schicksal eines Mädchens, das aus einer guten, aber verarmten Familie stammte und als Frau in der von Männern beherrschten Filmbranche ein großartiges Werk schuf. Auch die Regisseurin selbst kommt zu Wort, um ihre Version des damaligen Geschehens zu erzählen und endlich den ihr gebührenden Platz in der Filmgeschichte einnehmen zu können. Mit ihren kreativen, in die Zukunft weisenden Produktionen war Alice Guy eine Wegbereiterin des heutigen Kinos: unglaublich frei, modern und kühn. Neben den Memoiren und anderen Schriften von Alice Guy sowie Interviews und Tonaufzeichnungen verleihen auch Catel Mullers Farbillustrationen von Schlüsselmomenten im Leben der Protagonistin dem Film eine ganze besondere Atmosphäre.
(arte)
Daten
Länge: ca. 53 min.
| Deutsche Stream-Premiere | Mi, 29.12.2021 (arte Mediathek) |
| Deutsche TV-Premiere | Mi, 05.01.2022 (arte) |
| Originalsprache: | Französisch |
Kostenlose Start- und Streambenachrichtigung:
Cast & Crew
![Gustave Eiffel]()
![Léon Gaumont]()
![Alice Guy]()
![Auguste Lumière]()
![Louis Lumière]()
![Louis Renault]()
![Agnes Jacqui]()
![Maud Wyler]()
- Regie: Valérie Urréa, Nathalie Masduraud
- Drehbuch: Nathalie Masduraud, Valérie Urréa, José-Louis Bocquet
- Produktion: Éloïse Brannens, Elise Buenerd-Sajot, Hélène Gendronneau, Mathilde le Postec, Victor Robert, 10.7 Production, Kering, Woman in Motion, Procirep-Angoa, Cathy Palumbo
- Produktionsfirma: ARTE France, ARTE, TV5 Monde, CNC - Centre National du Cinéma et de l'image animée
- Schnitt: Nathalie Amsellem
im Fernsehen
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Kommentare, Erinnerungen und Forum
Bilder
Alice Guy, in ihren Filmen setzte sie sich mit Antisemitismus, Migration, der Lage der Arbeiter, der Stellung der Frau und mit Gewalt gegen Kinder auseinander. Ein Großteil ihres Werks gilt heute als verschollen.Bild: © ORF/10.7 Production/Arte/Thierry Peeters
1907 heiratete Alice Guy den Kameramann Herbert Blaché. Gemeinsam gründeten sie 1910 mit George A. Magie die Solax Company, die rasch zu einer der führenden US Produktionsfirmen wurde.Bild: © ORF/10.7 Production/Arte/Catel Muller
Im Pariser Arbeiterviertel Belleville inszeniert Alice Guy mit improvisierten Mitteln ihre ersten Einakter. Aus zufälligen Entdeckungen wie Rückwärtslauf, Überblendung oder Doppelbelichtung entstehen dabei Grundlagen der modernen Filmsprache.Bild: © ORF/10.7 Production/Arte/Thierry Petters
Alice weiß als erfolgreiche Regisseurin, dass sie in einer Zeit geringer Gleichstellung eine Ausnahme ist. Ihre Filme zeigen Frauen aus einzigartiger weiblicher Perspektive neu und provokant – frei und selbstbestimmt.Bild: © ORF / 10.7 Production / Arte / Thierry Peeters
Zunächst arbeitete Alice Guy in Paris als Sekretärin für Gaumont, eine Firma die Kameras herstellte.Bild: © ORF/10.7 Production/Arte/Thierry Peeters
Alice Guy war die erste Regisseurin und Produzentin in der Filmgeschichte .Bild: © ORF/10.7 Production/Arte/Catel Muller
Alice Guy-Blaché wurde im März 1895 zu einer internen Vorführung des Kinematographen der Gebrüder Lumière eingeladen – Es war die Geburtsstunde des Kinos.Bild: © ORF/10.7 Production/Arte/Catel Muller
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