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"Spartacus: Das Haus Ashur" nach nur einer Staffel abgesetzt

von Ralf Döbele in News international
(23.05.2026, 11.50 Uhr)
Rückkehr in die Gladiatoren-Saga bleibt für Starz erfolglos
"Spartacus: Das Haus Ashur" endet nach nur einer Staffel
Starz
"Spartacus: Das Haus Ashur" nach nur einer Staffel abgesetzt/Starz

Mit  "Spartacus" wollte Starz erst vor wenigen Monaten in ein erfolgreiches Franchise der 2010er Jahre zurückkehren - doch der Ausflug bleibt kurz. Das Spin-off  "Spartacus: Das Haus Ashur" (OT: "Spartacus: House of Ashur") wurde nach nur einer Staffel wieder eingestellt. Der Sender zieht damit überraschend schnell den Stecker beim Nachfolger der Gladiatoren-Saga. In Deutschland ist das Format bei Prime Video abrufbar.

Die neue Serie von Steven S. DeKnight stellte die Frage: Was wäre passiert, wenn Ashur den Ereignissen aus "Spartacus: Vengeance" entkommen wäre? Gespielt erneut von Nick E. Tarabay, übernahm die Figur im alternativen Szenario selbst die Kontrolle über die Gladiatorenschule, in der er einst als Sklave kämpfen musste. Zwischen brutalen Kämpfen, Intrigen und Machtspielen sollte damit ein neues Kapitel im "Spartacus"-Universum aufgeschlagen werden.

Laut Deadline Hollywood blieb die Resonanz allerdings deutlich hinter den Erwartungen zurück. Weder beim Publikum noch in den sozialen Netzwerken habe "House of Ashur" (Originaltitel) an den Hype der Originalserie anknüpfen können. Zudem soll die Zuschauerstruktur nicht mehr zur aktuellen Strategie von Starz gepasst haben. Der Sender konzentriert sich inzwischen stärker auf Produktionen mit weiblicher und diverser Zielgruppe. Historische Sandalen- und Gladiatorenstoffe gelten dagegen traditionell als eher männlich geprägtes Genre.

Dabei setzte auch "Das Haus Ashur" sichtbar auf Diversität. So spielte Tenika Davis die Gladiatorin Achillia, daneben standen mehrere LGBTQIA+-Figuren im Mittelpunkt der Handlung. Zur Besetzung gehörten außerdem Graham McTavish, Jordi Webber, Jamaica Vaughan, Ivana Baquero und Claudia Black. Für Fans besonders bemerkenswert: Lucy Lawless kehrte als Lucretia im Auftakt ebenfalls noch einmal zurück.

Hinter den Kulissen dürfte auch die Trennung zwischen Starz und Lionsgate eine Rolle gespielt haben. Die Serie stammt von Lionsgate Television und gehört nach der Aufspaltung nicht mehr direkt zum Senderportfolio. Das Studio versucht aktuell, "Spartacus: Das Haus Ashur" bei anderen Plattformen unterzubringen.



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Leserkommentare

  • ? Princess schrieb am 01.06.2026, 15.59 Uhr:
    Ich hätte mich definitiv sehr auf weitere Staffeln gefreut 😕
    Ich hab sie geliebt...
  • Alexewing schrieb am 25.05.2026, 08.31 Uhr:
    "Das Haus Ashur ", war nicht schlecht - schade, dass es nicht weiter geht. Ich warte immer noch auf eine Fortsetzung von "Spartacus".
  • User 1778780 schrieb am 24.05.2026, 12.23 Uhr:
    "Dabei setzte auch "Das Haus Ashur" sichtbar auf Diversität."
    Das ist das Problem.
    Ich jedenfalls habe genug davon.
    Kranke Welt.
  • mynpc schrieb am 25.05.2026, 06.58 Uhr:
    Wo ist das Problem wegen Diversität bei diese Serie? Spartacus war es ja auch so und es ist schon eine Weile her. Außerdem war zur Römerzeit und Gladiatoren schon divers.
  • User 1934015 schrieb am 24.05.2026, 19.47 Uhr:
    Was ist ihr Problem mit Diversität? Wenn sie es nicht mögen schauen sie es sich einfach nicht an!
  • Schmingo schrieb am 24.05.2026, 07.24 Uhr:
    Ich fand, die Staffel hatte ein rundes Ende bekommen. Mehr mußte nicht sein ...
  • Flapwazzle schrieb am 23.05.2026, 20.03 Uhr:
    Die ganze Prämisse der Serie war schon vollkommen sinnfrei. Da nehmen die den unsympathischsten Charaker der Original-Serie, wo so gut wieder jeder damals froh war, dass der endlich das Zeitliche gesegnet hat und erwecken den durch eine alternative Geschichte wieder zum Leben.
    Irgendwie war mir bereits bei der Ankündigung dieser Serie klar, dass so etwas nur floppen kann.
  • streamingfan schrieb am 23.05.2026, 14.11 Uhr:
    ich dachte es ist eine zehnteilige Miniserie. Daher dachte ich nicht dass es eine Staffel 2 geben könnte.
  • Vritra schrieb am 23.05.2026, 13.16 Uhr:
    Ich fand das jetzt nicht so verkehrt. Okay, es war der Serie anzusehen, dass sie nur ein geringes Budget hatte, dafür hat sie trotzdem vieles richtig gemacht und war nur ein bisschen trashig. Obwohl sie meiner Meinung nach um einiges soapiger aufgezogen wurde als "Spartacus", wusste sie u. A. mit riesigen Penisprothesen und ähnlichen "Schockern" 🙃 zu unterhalten. Die Geschichte an sich war vielleicht ein bisschen zu vorhersehbar und man hätte auf das eine oder andere Klischee verzichten können, dafür war sie wendungsreich und kurzweilig.
    Ich hätte eine zweite Staffel jedenfalls definitiv wieder abgerufen.
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    Beitrag redaktionell entfernt.