Die einstigen Wildflüsse der Alpen fließen nur noch selten frei und wild. Eine Ausnahme im deutschen Alpenraum ist die bayerische Ammer. "Versteckte Paradiese" entdecken die Schönheit weitgehend unbekannter Naturgebiete in Bayern: Geheimtipps für Naturliebhaber. Nur noch selten fließen die einstigen Wildflüsse der Alpen frei und wild. Eine Ausnahme im deutschen Alpenraum ist die bayerische Ammer. Auf 80 Kilometern zwischen Alpen und Ammersee ist sie Bindeglied zwischen der vielfältigen Natur, faszinierenden Klöstern und einer traditionellen Kulturlandschaft. Hier gibt es noch Schluchtwälder und grandiose Wasserfälle, Canyons, die an Nordamerika erinnern, genauso wie Moore mit vielfältiger Blütenpracht. Doch das Flussparadies der Ammer war in den letzten einhundert Jahren auch immer wieder bedroht. Um die Ammer zu bändigen, wurden Deiche und Wehranlagen zum Schutz vor Überschwemmungen angelegt - auf Kosten der Natur. Filmautor Jens-Uwe Heins hat ein Jahr lang die Ammer von der Mündung bis zu ihren Quellen besucht und Menschen begleitet, die sich für den Fluss engagieren. Eine Biologin, die die letzten auf den Wiesen der Ammermündung brütenden Brachvögel überwacht. Im Bauerndorf Raisting gibt es die größte Weißstorchkolonie in Südbayern; mithilfe der Feuerwehr werden hier jeden Sommer die Jungvögel beringt. Mitarbeiter des Landesfischereiverbandes untersuchen alljährlich den Fischbestand der Ammer und haben ein Schutzprojekt zur Rettung der Seeforellen gestartet. Ein Förster betreut den geschützten Naturwald in der Ammerschnalz und ärgert sich über uneinsichtige Touristen. Der WWF hat einen Plan zur Barrierefreiheit der Ammer entwickelt. Meteorologen erforschen auf dem Hohen Peißenberg das Wetter und haben gute und schlechte Nachrichten. Und der Landesbund für Vogelschutz kämpft für die Lebensräume von Flussuferläufer, Schwarzstorch und vom Aussterben bedrohter Heuschrecken. Die Ziele der Naturschützer sind ambitioniert: Die Ammer soll ein Vorbild für alle bayerischen Alpenflüsse werden. Die Flussreise "An den Ufern der Ammer" zeigt traumhafte Bilder, regt zum Nachdenken an und begeistert für den Erhalt der bayerischen Heimat. "Versteckte Paradiese" entdecken die Schönheit weitgehend unbekannter Naturgebiete in Bayern: Geheimtipps für Naturliebhaber. Flora und Fauna, Geotope und Sehenswürdigkeiten werden vorgestellt, vor allem aber auch Menschen, die mit der Natur verbunden sind und sich für ihren Schutz engagieren.
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Flussuferläufer sind dreiviertel des Jahres auf Wanderschaft und kommen nur zur Jungenaufzucht an die Ammer. Vier Eier legen Flussuferläufer in der Regel im Schwemmsand der Ammer in ihr faustgroßes Nest. Die Eltern bebrüten abwechselnd das Gelege, bis nach etwa 22 Tagen die Jungen schlüpfen.
Die Schnalzhöhlen dienten angeblich einst als Zufluchtsorte in Kriegszeiten. Heute liegen sie in einem ausgedehnten Naturwald, in dem kein Baum mehr gefällt wird. Die Natur darf sich hier entwickeln, wie sie will.
Flussuferläufer sind dreiviertel des Jahres auf Wanderschaft und kommen nur zur Jungenaufzucht an die Ammer. Vier Eier legen Flussuferläufer in der Regel im Schwemmsand der Ammer in ihr faustgroßes Nest. Die Eltern bebrüten abwechselnd das Gelege, bis nach etwa 22 Tagen die Jungen schlüpfen. Weiteres Bildmaterial finden Sie unter www.br-foto.de.
Im Bereich der Schnalz wird das Flussbett der Ammer noch von regelmäßigen Hochwassern geformt. Dabei entstehen immer neue Inseln aus Schotter und Kiesbänken. Umgestürzte Bäume dürfen liegenbleiben und schaffen so neuen Lebensraum für unzählige Tier- und Pflanzenarten.
Flussuferläufer sind dreiviertel des Jahres auf Wanderschaft und kommen nur zur Jungenaufzucht an die Ammer. Vier Eier legen Flussuferläufer in der Regel im Schwemmsand der Ammer in ihr faustgroßes Nest. Die Eltern bebrüten abwechselnd das Gelege, bis nach etwa 22 Tagen die Jungen schlüpfen.
Das Frühjahr gehört zu den schönsten Jahreszeiten an der Ammer. Wer viel Glück hat, vernimmt jetzt südlich des Ammersees das melodische Trillern der letzten Brachvögel.
Extrem kalkhaltiges Wasser tritt an den steilen Hängen der Ammerschlucht an die Oberfläche. Ausfallender Kalk bildet Krusten, es entstehen immer neue Kaskaden. Eine Symphonie aus unzähligen Tropfen, wie ein Schleier plätschern die zarten Wasserfälle Richtung Ammer.