Mit dem James-Webb-Teleskop hat eine neue Ära in der Astronomie begonnen, in der unser Verständnis des Kosmos grundlegend verändert werden wird. Das Weltraumteleskop, das derzeit größte und komplexeste, dessen Entwicklung 25 Jahre gedauert hat, ist ein Gemeinschaftsprojekt der amerikanischen, europäischen und kanadischen Raumfahrtbehörden (NASA/ESA/CSA). Dank der vier hochmodernen Instrumente an Bord kann das James-Webb-Teleskop (JWST) weiter ins Universum blicken als sein Vorgänger Hubble und liefert seit seinem Start Ende 2021 spektakuläre Bilder und Spektren, die bereits erste neue Erkenntnisse zulassen. Um den Ursprung des Universums besser zu verstehen, sucht das JWST nach Galaxien und Sternen, die kurz nach dem Urknall aufgeleuchtet sind. Auch einem weiteren Rätsel der Menschheit wollen die Forscher auf den Grund gehen: Gibt es Leben im All? Mit Hilfe der empfindlichen Infrarotinstrumente können Daten über chemische und physikalische Eigenschaften auf Planeten außerhalb unseres Sonnensystems gesammelt werden. So konnte erstmals Kohlendioxid in der Atmosphäre eines Exoplaneten nachgewiesen werden. Außerdem machte das JWST bis dato Unsichtbares rund um die Jupiter- und Saturnmonde sichtbar und ermöglicht die detaillierte Beobachtung felsiger Exoplaneten, die unserer Erde ähneln. Selbst durch interstellaren Staub kann das Teleskop blicken und somit Wissenschaftlern die Erforschung der faszinierenden supermassereichen Schwarzen Löcher ermöglichen. Die Dokumentation führt auf eine Reise ins Unbekannte, bei der sich mit jeder neuen Erkenntnis ebenso viele neue Fragen stellen.
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Eine neue Perspektive: In diesem 340 Lichtjahre umfassenden Mosaikbild zeigt Webbs Nahinfrarotkamera die Sternentstehungsregion des Tarantelnebels in einem vollkommen anderen Licht.
Durch die Kombination von Daten des James-Webb-Weltraumteleskops und des Hubble-Weltraumteleskops konnten Forscher neue Erkenntnisse gewinnen und die Auswirkungen von interstellarem Staub in der Spiralgalaxie identifizieren.