Im Englischen gibt es den Begriff "helping hand", die hilfreich zupackende Hand, wenn Not am Mann oder an der Frau ist. Der Künstler Giselbert Hoke hatte gleich mehrerer dieser helfenden - und denkenden - Hände zur Seite: Seine Kinder Karma Eder, Armin Guerino, Clemens, Edmund und Tomas Hoke, die heute alle in künstlerischen oder kreativen Berufen tätig sind - ein familiäres Kunst-Kollektiv. Nötig war dies, weil Hoke im Zweiten Weltkrieg seinen rechten Arm verlor. Blutjung gewann er den Wettbewerb zur Ausgestaltung der Klagenfurter Bahnhofshalle mit großformatigen Fresken, die bei ihrer Enthüllung für einen veritablen Skandal sorgten. 1961 erwarb er das schwer baufällige Schloss Saager in kärntnerischen Grafenstein, in dem er seinen Wohnsitz, Atelier und Werkstätte einrichtete. Bei der Restaurierung lehrte er seine Kinder, wie Kunst und Handwerk ineinandergreifen. Für ihren Film hat Regisseurin Barbara Frank Archivschätze gehoben und seine Kinder befragt, wie sie mit dem künstlerischen Erbe ihres Vaters umgehen. Zudem erzählt sie die Geschichte eines Mannes, der sich nicht einfach mit einem Defizit abgefunden hatte, sondern dieses mehrfach kompensierte.
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