Der Lehrling Günther Vesely hat einen Diebstahl begangen. Der entstandene Schaden ist zwar gering, aber Günther muß für mehrere Monate in Untersuchungshaft. Sein Onkel, ein Zollbeamter, erklärt sich bereit, für Günthers Unbescholtenheit bis zum Prozeß zu bürgen und ihn während dieser Zeit in sein Haus aufzunehmen. Läßt Vesely sich in dieser Zeit nur das geringste Vergehen zuschulden kommen, oder erweckt er auch nur den Verdacht dazu, muß er zurück in die Haftanstalt. So lebt der junge Mann in ständigem Spannungszustand, beobachtet und kontrolliert von allen Seiten, auch von sich selbst, und gerät bald in eine totale Unfreiheit und Abhängigkeit. In der Fabrik muß er mit der schlechtesten Arbeit und dem Mindestlohn vorlieb nehmen; sein Wohlverhalten wird mit dem Hinweis auf seine Vorstrafe erzwungen. In einem Gast- haus lässt er sich wehrlos zusammenschlagen, aus Angst, er könnte als Querulant in Verdacht geraten. Gänzlich unerträglich wird Gün- thers Lage, als eines Tages Fritz, ein ehemaliger Mithäftling, bei ihm auftaucht und ihm erklärt, er sei aus dem Gefängnis ausgebrochen und brauche ein sicheres Versteck... Nach einem Buch von Gernot Wolfgruber Mit: Christoph Waltz , Elisabeth Orth, Gabriele Schuchter, Staphan Paryla. Österreich 1977...
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