Rómulo, ein ehemaliger Kriminalpolizist und Privatdetektiv, wird von einer Klientin damit beauftragt, in einem Altersheim zu ermitteln. Dort lebt ihre Mutter, die das Pflegepersonal und andere Heimbewohner beschuldigt, sie zu bestehlen und schlecht zu behandeln. Um herauszufinden, ob an diesen Vorwürfen etwas dran ist, beschließt der Detektiv, einen "Maulwurf" ins Seniorenheim zu schleusen. Für die verdeckte Ermittlungsarbeit sucht er per Zeitungsannonce nach einem Mann zwischen 80 und 90 Jahren, der als verdeckter Ermittler für einige Zeit zum Schein in dem Heim unterkommen soll. Nach einigen erfolglosen Bewerbungsgesprächen findet Rómulo endlich den 83-jährigen Sergio, einen ruhigen, freundlichen und scharfsinnigen Witwer. Nach einer kurzen Einführung in die grundlegenden Techniken des verdeckten Ermittelns und den Umgang mit technischen Spionagegeräten ist es soweit: Im Heim angekommen, soll Sergio das Haus ausspähen, sich der gesuchten Frau nähern und über seine Ermittlungsergebnisse genauestens Bericht erstatten. Doch seine Erkenntnisse belegen keine eindeutigen Delikte, denn die gibt es beim besten Willen einfach nicht, bei aller Mühe, die sich Sergio macht. Seine täglichen V-Mann-Berichte erzählen vom Alleingelassen werden, von sehnlichst erwarteten Besuchen, von Freundschaften und Feindschaften der Bewohner, einfach vom Alltag in Isolation. Sergio fällt es zunehmend schwer, seine Rolle als Spion wahrzunehmen, je besser er die Heimbewohner kennen und lieben lernt.
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