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Der Osten auf vier Rädern
Mobil sein in der DDRD, 2010
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Filminfos
Als am 9. November 1989 die Mauer fiel, waren auch die Grenzen der Mobilität für die Deutschen Ost gesprengt. Sie kamen meist im Trabant, bestaunt und oft belächelt. Wenn der Automobilbau als ein Zeichen für die Wirtschaftskraft eines Staates steht, dann war der Trabi zumindest technologisch ein Armutszeugnis. Wie mobil waren die DDR-Bürger wirklich? Die Dokumentation von Lutz Rentner und Frank Otto Sperlich zeichnet filmisch den Weg nach, den die Ostdeutschen mit ihren automobilen Gefährten durch vierzig Jahre Planwirtschaft nahmen: von der Nachkriegszeit bis zum Fall der Mauer. Kaum ein Thema in Wirtschaft und Alltag war mit so vielen Hoffnungen und Sehnsüchten verbunden wie das individuelle Fahrvergnügen. Zuerst auch auf höchstoffizieller Seite: Visionen von modernen Städten wurden entwickelt, mit gewaltigen Hoch- und Schnellstraßen. Die frühen Automodelle aus Zwickau und vor allem Eisenach konnten auch international überzeugen. Der Wartburg 311 bekam Preise in New York und Paris.Im Westen boomt in den Wirtschaftswunderjahren der Markt um die Mobilität. Das Auto wird zur Normalität, die jeweilige Marke zum Statussymbol. Im Osten werden andere Konzepte diskutiert. Da sich abzeichnet, dass eine ausreichende Versorgung mit privaten PKW nicht zu erreichen ist, regt die Partei die "kollektive Nutzung" der Automobile an. Überall in der DDR entstehen Mietstationen. Doch die Wartezeiten für einen Wochenendausflug betragen mehrere Monate, die Idee zündet nicht. Die Konstrukteure in Eisenach und Zwickau entwerfen zum Ende der 60er Jahre neue Modelle, doch die Parteiführung setzt auf andere Industrien und lässt die Entwicklungen einstellen. Am Ende der DDR stehen zwei völlig veraltete Automobile und eine Wartezeit von fast 15 Jahren. In diesem Kontext entsteht geradezu ein Kult ums Automobil. Fast jeder Bürger meldet sich mit 18 Jahren auf einen Trabant oder Wartburg an. Vor dem Kauf wird eine Garage gebaut, denn dieses eine Auto muss ein Leben lang halten. Der vierrädrige Freund wird gehegt und gepflegt. Ersatzteile werden auf Vorrat gekauft.In den Grenzen seiner Mobilität aber ist der Bürger Ost aktiv. Abenteuerliche Reisen werden geplant - in die CSSR, nach Ungarn oder bis nach Bulgarien. Die Trabis voll bepackt, im Kofferraum Kanister mit Reservebenzin. So lange, bis dann die Grenzen der Mobilität fielen und er endlich die früher nur bestaunten Automobile der Westverwandten kaufen konnte und reisen durfte, wohin er wollte. Die Automobilbauer der DDR hatten der neuen Konkurrenz nichts entgegenzusetzen. Zu sehr waren die Anlagen auf Verschleiß gefahren, die Konzepte veraltet. Überlebt haben nur der kleine 'Multicar' aus Waltershausen und der 'Melkus Sportwagen', der heute wieder in Dresden produziert wird. Als 1989 die Mauer fiel, waren auch die Grenzen der Mobilität für die Deutschen im Osten gesprengt. Sie kamen meist im Trabant, bestaunt und oft belächelt. Wenn der Automobilbau als ein Zeichen für die Wirtschaftskraft eines Staates steht, dann war der Trabi zumindest technologisch ein Armutszeugnis. Wie mobil waren die DDR-Bürger wirklich? Die neue Dokumentation von Lutz Rentner und Frank Otto Sperlich zeichnet filmisch den Weg nach, den die Ostdeutschen mit ihren automobilen Gefährten durch vierzig Jahre Planwirtschaft nahmen: von der Nachkriegszeit bis zum Fall der Mauer.
(tagesschau24)
Daten
Länge: ca. 45 min.
| Deutsche TV-Premiere | Di, 28.12.2010 (rbb) |
| Originalsprache: | Deutsch |
Kostenlose Start- und Streambenachrichtigung:
Cast & Crew
- Drehbuch: Lutz Rentner, Frank Otto Sperlich
im Fernsehen
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Kommentare, Erinnerungen und Forum
Bilder
rbb Fernsehen DER OSTEN AUF VIER RÄDERN, "Mobil sein in der DDR", am Dienstag (17.02.15) um 21:00 Uhr. In Calau gibt es die Sammlung "Die Mobile Welt des Ostens". Dort steht alles, was den frühen Automobilbau der DDR ausmachte.Bild: © rbb/Frank-Otto Sperlich
rbb Fernsehen DER OSTEN AUF VIER RÄDERN, "Mobil sein in der DDR", am Dienstag (17.02.15) um 21:00 Uhr. Der KfZ-Schlosser Manfred Rudolph sammelt alte DDR-Mobile. Sein Prachtstück ist ein EMW Coupé aus dem Jahre 55. Ein solches Auto fuhren auch Brecht und der belgische König. Sein Wartburg Coupe fährt Manfred Rudolph immer wieder aus (Bild).Bild: © rbb/Frank-Otto Sperlich
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PHOENIX DER OSTEN AUF VIER RÄDERN, "Mobil sein in der DDR", am Montag (19.12.11) um 20:15 Uhr. Joahanna und Hellmut Wiebeck aus Ahlbeck, Usedom, fahren seit 1957 einen Wartburg Sport. Vor dem Mauerbau sind sie mit ihrem Wagen sogar in Westdeutschland und Österreich gewesen, danach überwiegend in Ungarn und der CSSR. Sie haben das Auto bis heute und zu besonderen Anlässen wird es immer noch ausgefahren. - Der Wartburg Sport von Joahanna und Hellmut WiebeckBild: © PHOENIX/rbb/Hellmut Wiebeck, privat
PHOENIX DER OSTEN AUF VIER RÄDERN, "Mobil sein in der DDR", am Montag (19.12.11) um 20:15 Uhr. Joahanna und Hellmut Wiebeck aus Ahlbeck fahren seit 1957 einen Wartburg Sport. Vor dem Mauerbau sind sie mit ihrem Wagen sogar in Westdeutschland und Österreich gewesen, danach überwiegend in Ungarn und der CSSR. Sie haben das Auto bis heute und zu besonderen Anlässen wird es immer noch ausgefahren. - Frau Wiebeck mit dem Wartburg SportBild: © PHOENIX/rbb/Hellmut Wiebeck, privat
PHOENIX DER OSTEN AUF VIER RÄDERN, "Mobil sein in der DDR", am Montag (11.03.13) um 20:15 Uhr. Joahanna und Hellmut Wiebeck aus Ahlbeck, Usedom, fahren seit 1957 einen Wartburg Sport. Vor dem Mauerbau sind sie mit ihrem Wagen sogar in Westdeutschland und Österreich gewesen, danach überwiegend in Ungarn und der CSSR. Sie haben das Auto bis heute und zu besonderen Anlässen wird es immer noch ausgefahren. - Frau Wiebeck im Wartburg SportBild: © SWR
PHOENIX DER OSTEN AUF VIER RÄDERN, "Mobilsein in der DDR", am Donnerstag (21.07.11) um 19:15 Uhr. In Calau gibt es die Sammlung "Die Mobile Welt des Ostens". Dort steht alles, was den frühen Automobilbau der DDR ausmachte.Bild: © PHOENIX/rbb/Frank-Otto Sperlich
rbb Fernsehen DER OSTEN AUF VIER RÄDERN, "Mobil sein in der DDR", am Dienstag (17.02.15) um 21:00 Uhr. Der Sachsenring P 240 war ein echtes Luxusmobil, das auch dem DDR-Aussenminister diente.Bild: © rbb/Frank-Otto Sperlich
rbb Fernsehen DER OSTEN AUF VIER RÄDERN, "Mobil sein in der DDR", am Dienstag (17.02.15) um 21:00 Uhr. Der legendäre Melkus Sportwagen wird heute wieder produziert. Der Enkel von Heinz Melkus, Sepp Melkus (Bild) führt heute die kleine, aber feine Manufaktur. Für den "Ferrari des Ostens" gibt es jetzt schon unzählige Voranmeldungen.Bild: © rbb/Frank-Otto Sperlich
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