Um das Jahr 1820 verliebt sich der Student Nathanael in Olimpia, die Tochter seines Physikprofessors. Als sich herausstellt, dass Olimpia nur ein perfekter Automat ist, wird Nathanael wahnsinnig. Diese Thematik ist aus der phantastischen Oper „Hoffmanns Erzählungen“ vertraut, in der Jacques Offenbach die Puppe Olimpia als tragende Idee aufgreift. Der Fernsehfilm jedoch geht auf die ursprüngliche Novelle „Der Sandmann“ zurück, wo Olimpia nur ein Teilaspekt ist: Nathanael wird von einem Kindheitstrauma eingeholt, versucht sich gegen seine Wahnvorstellungen zu wehren, verstrickt sich jedoch immer tiefer in den Zwiespalt, den die Erinnerungen an die tatsächlichen Vorkommnisse und eigene Phantastereien und Projektionen in ihm aufreißen, bis er schließlich unfähig wird, Realität und Vision zu trennen.
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