Ein Ehepaar handelt mit Schmuggelgut und wünscht sich vergeblich ein Kind. Als ein Grenzjäger auf das Paar angesetzt wird, möchte der Mann, dass seine Frau diesen ablenkt. Aber die Frau verliebt sich in den Jäger und will mit ihm eine Familie gründen. Der weist sie ab, sie plant Rache. Am Ende ist der Ehemann tot, der Widersacher kommt vor Gericht, und die Frau ist reich. Karl Schönherrs 1915 am Burgtheater uraufgeführtes Drama "Der Weibsteufel" ist ein rabiates Stück Volkstheater, eine Strindbergiade um eine Frau und zwei Männer und eine erotische Gaunerkomödie aus den Tiroler Bergen. In Martin Kusejs Inszenierung glänzt die junge Schauspielerin Birgit Minichmayr als "Weibsteufel". Dank ihrer herausragenden darstellerischen Leistung wird "Der Weibsteufel" sogar zu einer Emanzipationsgeschichte. Die Theatertreffen-Jury hat 2009 die Inszenierung von Martin Kusej unter die zehn bemerkenswertesten deutschsprachigen Inszenierungen gewählt und zum Theatertreffen Berlin geladen.
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