In einer alten Wohnbarke auf der Themse wohnt ein heruntergekommenes Malergenie. Gulley Jimson ist besessen von seiner Kunst, stellt für die bürgerliche Gesellschaft aber ein Ärgernis dar. Von seiner Frau, die seine Bilder verschenkt oder versteckt hat, lebt er getrennt. Eines Tages entdeckt Jimson in der Wohnung eines reichen Ehepaars, das seine Bilder schätzt, eine große weiße Wand. Man erlaubt ihm, diese Fläche während einer Ferienreise der Wohnungsinhaber zu bemalen. Der Alte fühlt sich in seinem Element, lässt die Wohnung verwahrlosen und begreift kaum das Entsetzen seiner schließlich heimkehrenden Gönner. Weitere Abenteuer dieser Art stehen Jimson bevor, bis er endlich der Gesellschaft den Rücken kehrt. Mit der Darstellung des alten Malers Jimson, wie ihn der irische Romanautor Joyce Cary in dem Roman "The Horse's Mouth" geschildert hatte, erfüllte sich der damals 44-jährige Alec Guinness einen lang gehegten Wunsch. Er beteiligte sich als Produzent an dem Film und schrieb selbst das Drehbuch. Seine Mühe wurde belohnt: Beim Filmfestival 1958 in Venedig erhielt Alec Guinness für diese Rolle den Darstellerpreis, und die englische Königin verlieh ihm in diesem Jahr den Adelstitel.
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