Noch immer faszinieren uns die strahlend weißen Marmorskulpturen des antiken Griechenlands. Doch was, wenn dieses Bild trügt? Die Wissenschaft enthüllt: Die Zeit und Menschen haben die einst prächtigen Farbpigmente ausgelöscht, die Tempel und Statuen schmückten. War das "weiße Griechenland" nur eine Illusion? Dank moderner Archäologie, innovativer Technologien und experimenteller Rekonstruktionen machen Forschende und Kunstschaffende eine andere Geschichte sichtbar: die der Farben, der Polychromie. Feinste Analysen auf Ausgrabungsstätten und in Laboren bringen verborgene Pigmente ans Licht. So rekonstruieren sie die ursprüngliche Farbigkeit antiker Kunstwerke – von den Tempeln der Akropolis bis zu den Palästen von Knossos. Der Filmemacher Olivier Lemaître begibt sich auf eine europäische Spurensuche: Welche Pigmente wurden verwendet? Welche Techniken beherrschten die Menschen damals? Wie wirkten die farbenfrohen Monumente auf die Bevölkerung der Antike? Mit atemberaubenden Rekonstruktionen und digitalen Visualisierungen erweckt der Film die bunte Antike zum Leben – und zeigt, wie lebendig und realistisch die Statuen einst durch Hauttöne, Stoffe und Schmuck erschienen. Die Dokumentation vereint Wissenschaft und Kunst, um die Antike in neuem Licht zu zeigen: Ein faszinierender Blick auf das farbenreiche Erbe des alten Griechenlands – und die Frage, warum wir diese Geschichte fast vergessen hätten.
(arte.tv)
Daten
Länge: ca. 90 min.
| Deutsche Streaming-Premiere | Sa, 07.03.2026 (arte.tv) |
| Deutsche TV-Premiere | Sa, 14.03.2026 (arte) |
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Cast & Crew
- Regie: Olivier Lemaitre










