Anfang des 20. Jahrhunderts hatte der Mensch es geschafft, die Giganten der Lüfte fast vollständig auszurotten, nicht nur in Frankreich, sondern nahezu überall in Europa. Maßgeblich mitverantwortlich, dass sie in Frankreich wieder zahlreich anzutreffen sind, ist eine Handvoll passionierter Naturliebhaber und Vogelexperten. Schon Ende der 70er Jahre entwickelten sie Wiederansiedlungsprogramme, die heute noch erfolgreich praktiziert werden: Unter anderem im Vercors, wo diesen Sommer zwei junge Bartgeier ausgewildert werden sollen. Pascal Orabi arbeitet für die französische Vogelschutzliga LPO, die Ligue pour la protection des oiseaux, und koordiniert die Geierschutzprojekte in Frankreich. "360° Geo Reportage" entdeckt mit ihm die traumhaft schönen Bergwelten Südfrankreichs und erlebt, was selten möglich ist Gänsegeier, Mönchsgeier, Bartgeier und sogar den seltenen Schmutzgeier aus großer Nähe. Beim Fressen, Spielen oder den ersten Flugübungen. Geier sind reine Aasfresser und dienten den Schäfern Südfrankreichs jahrhundertelang als natürliche Abdecker. Auch heute wieder können die Schafzüchter auf ausgewiesenen Futterplätzen, sogenannten Placettes, den natürlichen Abdeckservice der Geier in Anspruch nehmen. Für das Ökosystem sind die Greifvögel von unschätzbarem Wert doch das Thema Geier bleibt sensibel.
(arte)
"360° Geo Reportage" präsentiert außergewöhnliche Menschen rund um den Globus.
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