Die Tage des Holzschnitzers Geppetto sind von Einsamkeit geprägt. Als er eines Tages die Marionette Pinocchio erschafft, entwickelt diese plötzlich ein Eigenleben und verändert auch das Dasein des alten Kunsthandwerkers. Zunächst verängstigt durch die mysteriöse Verwandlung, entwickelt er schnell Vatergefühle für die sprechende und wie ein Mensch agierende Puppe. Doch Pinocchios Neugierde ist so groß, dass er einem Ball spielenden Kind hinterherläuft und kurzerhand in die Fänge von Dieben gerät. Geppetto eilt zu Hilfe und lehrt ihn, sich fortan mit den richtigen Leuten einzulassen. Der Vorfall soll nicht die einzige brenzlige Situation bleiben. Denn die Tatsache, dass Pinocchio nicht aus Fleisch und Blut besteht, ermöglicht seinem besorgten Schöpfer zwar, Veränderungen an ihm vorzunehmen, lässt ihn aber auch oft zum Außenseiter werden - vor allem in der Schule. Als Geppetto sich vor Gericht für den von Pinocchio herbeigeführten Schaden verantworten muss, kann er die geforderte Geldstrafe nicht zahlen und sieht keine andere Möglichkeit, als seinen Spross an Lorenzinis Puppentheater zu verkaufen. Zahlreiche Abenteuer warten auf den hölzernen Jungen, dessen Nase bei jeder Lüge zu wachsen beginnt ...
(Super RTL)
Filmische Interpretation der Vorlage von Journalist und Schriftsteller Carlo Collodi, der die erste Geschichte des weltberühmten Romans "Die Abenteuer des Pinocchio" 1881 in einer italienischen Kinderzeitschrift veröffentlichte.
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