Sie überqueren in alten Holzbooten das Mittelmeer, wandern wochenlang durch Steppen und Gebirge oder werden in Lkws zu Transportgut zusammengepfercht. Täglich versuchen tausende Flüchtlinge, in Europa einzuwandern. Die Pässe verbrannt oder beim Schlepper abgegeben, haben sie meist nichts als ihren Traum vom westlichen Wohlstand und bezahlen den oft mit ihrem Leben. Im Mittelpunkt von "Die letzte Karawanserei" steht das Schicksal von Menschen, die ihr Herkunftsland verlassen wollten oder mussten. Regisseurin Ariane Mnouchkine hat Erfahrungen von afghanischen, kurdischen und iranischen Exilanten in Szene gesetzt. Für die Verfilmung inszenierte sie das Stück neu und ergänzte es um mehrere Episoden.
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