Brandenburg, gegen Ende des 19. Jahrhunderts: Eine alteingesessene Adelsfamilie befindet sich an der Schwelle von alter Herrlichkeit und Moderne. Die Majorswitwe von Poggenpuhl fristet mit ihren Söhnen und Töchtern ein recht ärmliches Dasein. Dennoch hält man Familienehre und Standesbewusstsein hoch und lässt Dienstmädchen Friederike täglich die Ahnengalerie abstauben. Doch letztlich dreht sich alles nur ums liebe, nicht vorhandene Geld. Frau Majorin - sie hat immer nur Sorgen gehabt und musste sparen - ist in Demut geübt und souverän im Verzicht. Ihre Kinder hingegen zehren, jeder für sich, noch von der Hoffnung auf eine Schicksalswendung. Doch nichts wird sich ändern.
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