Fairness ist ein Wert, den jeder für erstrebenswert hält. Warum akzeptieren wir dennoch ein großes Maß an Ungleichheit und nehmen soziale Ungerechtigkeit einfach hin? Wie lassen sich Ungerechtigkeiten auf wirtschaftlicher, politischer, Rassen- und Geschlechter-Ebene bekämpfen? Die Länder Costa Rica und Island sind positive Beispiele dafür, wie ganze Volkswirtschaften auf ein faires Miteinander ausgerichtet sein können. "The Winner Takes It All" - diese Haltung findet sich sowohl in kapitalistischen Gesellschaften wie auch im Sport, wo Millisekunden über Sieg oder Niederlage entscheiden. "Menschen sind bereit, jede Ungerechtigkeit zu akzeptieren, wenn sie diese als Ergebnis eines Wettbewerbs sehen", bringt es der Forscher Alexander Kappelen auf den Punkt. Norwegische Wissenschaftler zeigen in Experimenten, dass kleine Kinder und Betriebswirtschaftsstudenten den größten Egoismus zeigen. Doch es gibt auch Belege dafür, dass ein gewisser Gerechtigkeitssinn evolutionäre Vorteile bietet und deshalb angeboren sein könnte. In Atlanta beobachten Wissenschaftler eine Gruppe Kapuzineraffen und sehen, dass unfaires Verhalten die Tiere sehr wütend macht.
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