Bei der Großgrundbesitzerin Madame Compain, genannt Tante Myrtille, geht ein anonymer Brief ein, in dem ihr binnen drei Tagen der Tod angekündigt wird. Ihre Neffen Georges, der Bürgermeister des kleinen Dorfes, und Richard, der in der Südsee lebt und gerade zu Besuch ist, sowie Georges Frau Brigitte und die Cousine Anne Lechat, die in einem Gartenhäuschen lebt und Romane schreibt, sind sehr betroffen. Tante Myrtille stirbt tatsächlich. Der befreundete Arzt stellt Tod auf Grund einer Embolie fest. Anne schreibt der Polizei einen Brief, in dem sie darauf hinweist, dass die Tante vergiftet worden sein könnte. Als Inspektor Antonelli eintrifft, ist auch Anne tot, eindeutig vergiftet, und in ihrem Zimmer werden Gläser gefunden, eines mit Fingerabdrücken von Brigitte. Obwohl sie ständig ihre Unschuld beteuert, zieht sich die Schlinge um ihren Hals immer mehr zusammen, besonders als kurz darauf noch ihr Mann Georges bei Feldarbeiten stirbt, nachdem er seine Medizin genommen hatte, die Brigitte besorgt hat. Ein junger Maler, Alain, ist zu Besuch, von dem vermutet wird, dass er ein Verhältnis mit Brigitte hat. Jeder entwickelt eigene Theorien über die Morde, wobei die Familienfassade nach und nach zerbröckelt. Den entscheidenden Hinweis gibt eine Frau aus dem Dorf, bei der Anne vor einiger Zeit ein auffälliges Heft gekauft hat, in dem sie ihr Tagebuch geführt hat. Inspektor Antonelli bemerkt, dass sie viele Eintragungen in diesem Tagebuch vordatiert hat, und nun wird ihm alles klar ...
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