Wer in Floridas glasklaren Flüssen einer Seekuh begegnet, erlebt ein sanftes Tier, das am liebsten Seegras frisst. Doch die Rundschwanzseekühe sind in Gefahr: Kälte, Umweltverschmutzung und Klimawandel bedrohen ihr Leben. Im Winter leiden sie an Kältestress, der tödlich enden kann. Rettung bieten warme Quellen - doch dort fehlt Nahrung. Früher war alles anders: Flüsse wie der Crystal River waren einst voller Seegras. Heute verdrängen Algen die Pflanzen, ausgelöst durch Überdüngung und Stürme. Lisa Moore gründete deshalb die Hilfsorganisation "Save Crystal River" und begann, Algen abzusaugen und Seegras neu zu pflanzen. Trotz Rückschlägen durch Hurrikane zeigt das Projekt Erfolg: Das Gras kehrt zurück - und mit ihm die Hoffnung für die Seekühe. Atemberaubende Unterwasseraufnahmen zeigen, warum diese Tiere nicht nur bedroht, sondern auch ein Symbol für den Schutz unserer Natur sind.
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Salzmarschen bei Crystal River: Dieses Gewirr aus Inseln und natürlichen Kanälen gehört zur Heimat der Seekühe. Die Gezeiten spülen große Mengen Nährstoffe herbei, von denen zahlreiche Tiere profitieren.
Seekühe sind reine Pflanzenfresser. Etwa ein Zehntel ihres Körpergewichtes müssen sie pro Tag an Pflanzennahrung verzehren – wenn sie denn genug finden.